Glaube & Segen
Gesegneten Sonntag! Christliche Grüße für den Tag des Herrn
„Gesegneten Sonntag“ wünschen sich Christen, um den Sonntag als Tag Gottes zu ehren: als Tag der Auferstehung Jesu und als Ruhetag. Hier finden Sie 30 eigene Sonntagsgrüße mit Segenswunsch, acht Grußbilder zum Teilen und eine kurze Erklärung, woher der Sonntag als christlicher Feiertag kommt und wie das Grundgesetz ihn schützt.

„Gesegneten Sonntag!“ meint mehr als „Schönes Wochenende“. Der Gruß wünscht dem anderen einen Tag, an dem Gott spürbar ist: im Gottesdienst, in der Ruhe, im Zusammensein mit Familie und Freunden. Hier finden Sie eigene christliche Sonntagsgrüße, Grußbilder und kurz erklärt, warum der Sonntag für Christen der Tag des Herrn ist.
Christliche Sonntagsgrüße
Die 30 Grüße sind für den Sonntagmorgen geschrieben – für die Familie, die Gemeinde, den Chor oder den Hauskreis. Kopieren Sie einen Text oder öffnen Sie ihn direkt in WhatsApp.
Gesegneten Sonntag! Genieß die Ruhe – heute darf alles ein bisschen langsamer gehen.
HerzlichIn WhatsApp öffnenEinen gesegneten Sonntag für dich: Zeit zum Aufatmen, Zeit für Gott, Zeit für dich.
BesinnlichIn WhatsApp öffnenGuten Morgen und gesegneten Sonntag! Ich wünsche dir einen Tag voller Frieden.
HerzlichIn WhatsApp öffnenDer Sonntag erinnert daran, dass das Leben das letzte Wort hat. Gesegneten Sonntag!
BesinnlichIn WhatsApp öffnenGesegneten Sonntag! Und falls du heute in die Kirche gehst: Grüß die Glocken von mir.
LustigIn WhatsApp öffnenSechs Tage hast du gegeben, heute darfst du empfangen. Gesegneten Sonntag!
MotivierendIn WhatsApp öffnenAm ersten Tag der Woche fing alles neu an. Möge auch für dich heute etwas Neues beginnen.
BesinnlichIn WhatsApp öffnenGesegneten Sonntag, ihr Lieben! Lasst euch heute verwöhnen – von Gott, vom Wetter und vom Sonntagskuchen.
LustigIn WhatsApp öffnenGottes Segen für deinen Sonntag – mit Zeit für die Menschen, die dir am Herzen liegen.
HerzlichIn WhatsApp öffnenHeute ist ein Tag, den Gott gemacht hat. Freu dich daran! Gesegneten Sonntag.
BesinnlichIn WhatsApp öffnenGesegneten Sonntag! Der Wecker hat frei, die Sorgen auch – nur Gottes Segen arbeitet durch.
LustigIn WhatsApp öffnenHol dir heute Kraft für die neue Woche: im Gottesdienst, in der Stille oder beim Spaziergang. Gesegneten Sonntag!
MotivierendIn WhatsApp öffnenEin Sonntagsgruß mit Segen: Möge dein Tisch heute voll und dein Herz leicht sein.
HerzlichIn WhatsApp öffnenGesegneten Sonntag. Lass die Woche hinter dir und atme durch – Gott hat Zeit für dich.
BesinnlichIn WhatsApp öffnenGesegneten Sonntag, mein Herz. Mit dir wird jeder Sonntag zu einem kleinen Fest.
RomantischIn WhatsApp öffnenLiebe Grüße zum Sonntag! Gott segne euer Haus und alle, die heute darin lachen.
HerzlichIn WhatsApp öffnenMöge der Sonntag dir zeigen, wie viel Gutes in deiner Woche verborgen war.
BesinnlichIn WhatsApp öffnenRuhe ist kein Stillstand, sondern Gottes Geschenk für den nächsten Schritt. Gesegneten Sonntag!
MotivierendIn WhatsApp öffnenGuten Morgen! Ich wünsche dir einen gesegneten Sonntag mit Sonne im Gesicht und Frieden im Herzen.
HerzlichIn WhatsApp öffnenGesegneten Sonntag! Auf dem Plan stehen heute nur zwei Termine: Frühstück und Ausruhen.
LustigIn WhatsApp öffnenDie Glocken läuten, der Tag ist still. Gesegneten Sonntag dir.
BesinnlichIn WhatsApp öffnenGesegneten Sonntag an alle in der Gruppe! Habt einen ruhigen Tag und einen guten Start in die neue Woche.
HerzlichIn WhatsApp öffnenGott ruhte am siebten Tag – und er lädt uns ein, es ihm gleichzutun. Gesegneten Sonntag!
BesinnlichIn WhatsApp öffnenFür deinen Sonntag: ein offenes Ohr für Gott und ein offenes Herz für die Menschen.
HerzlichIn WhatsApp öffnenGesegneten Sonntag! Nimm dir heute eine Stunde nur für das, was deiner Seele guttut.
MotivierendIn WhatsApp öffnenSonntagsgruß an Oma und Opa: Gott segne euch – danke, dass ihr da seid!
HerzlichIn WhatsApp öffnenJeder Sonntag ist ein kleines Osterfest. Ich wünsche dir einen gesegneten Tag.
BesinnlichIn WhatsApp öffnenGesegneten Sonntag! Möge das Gute der letzten Woche bleiben und das Schwere leichter werden.
HerzlichIn WhatsApp öffnenGesegneten Sonntag! Gönn dir heute die zweite Tasse Kaffee und die längere Mittagspause – es ist Ruhetag.
LustigIn WhatsApp öffnenSei behütet an diesem Sonntag – im Lärm und in der Stille, beim Feiern und beim Ausruhen.
BesinnlichIn WhatsApp öffnen
Grußbilder für den Sonntag
Acht Motive zwischen Kirchturm und Feldkapelle, zu jeder Jahreszeit passend – kostenlos für private Grüße. Sonntagsgrüße ohne religiösen Bezug finden Sie unter Guten Morgen Sonntag.








8 Bilder · kostenlos für private Grüße · Nutzung
Warum der Sonntag der Tag des Herrn ist
Christen feiern den Sonntag, weil an diesem Tag die Auferstehung Jesu entdeckt wurde. Das Markusevangelium erzählt es als Szene im Morgenlicht: „Und sie kamen zum Grabe am ersten Tag der Woche sehr früh, da die Sonne aufging“ (Markus 16,2). Schon die ersten Gemeinden kamen an diesem Tag zusammen: „Am ersten Tage der Woche aber, da die Jünger zusammenkamen, das Brot zu brechen …“ (Apostelgeschichte 20,7). Die Offenbarung spricht von „des HERRN Tag“ (Offenbarung 1,10).
Der Katechismus der Katholischen Kirche erklärt, der Tag der Auferstehung sei für die Christen „zum ersten aller Tage, zum ersten aller Feste geworden, zum ‚Tag des Herrn‘“ (Nr. 2174). Zugleich unterscheidet er den Sonntag ausdrücklich vom jüdischen Sabbat, an dessen Stelle er für Christen getreten ist (Nr. 2175, vatican.va).
Hinter dem Ruhetag steht das Sabbatgebot: „Gedenke des Sabbattags, daß Du ihn heiligest“ (2. Mose 20,8). Jesus legte es menschenfreundlich aus: „Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, und nicht der Mensch um des Sabbat willen“ (Markus 2,27).
Warum „gesegneter“ Sonntag?
Dass ein Ruhetag gesegnet ist, steht schon auf der ersten Seite der Bibel. Nach der Schöpfungserzählung ruhte Gott am siebenten Tag: „Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum daß er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte“ (1. Mose 2,3). Das Sabbatgebot greift das auf: „Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn“ (2. Mose 20,11). Wer „Gesegneten Sonntag“ wünscht, knüpft an diesen Gedanken an: Der Ruhetag ist kein leerer Tag, sondern ein Geschenk.
Christen feiern diesen Ruhetag am ersten Tag der Woche. Der Katechismus der Katholischen Kirche deutet den Sonntag doppelt: Als „erster Tag“ erinnert er an die Schöpfung, als „achter Tag“ nach dem Sabbat an die neue Schöpfung, die mit der Auferstehung begonnen hat (Nr. 2174). Arbeit und Ruhe geben dem Leben seinen Rhythmus; der Tag des Herrn soll allen Zeit lassen für Familie, Kultur, Gemeinschaft und Glauben (Nr. 2184).
Für katholische Christen gehört die Messe zum Sonntag: Die Gläubigen sind „zur Teilnahme an der Meßfeier verpflichtet“, und auch eine Messe am Vorabend erfüllt dieses Gebot (Nr. 2180). Im evangelischen Sonntagsgottesdienst steht am Schluss in der Regel der aaronitische Segen – mehr dazu unter Gottes Segen.
Der Name „Sonntag“ ist übrigens älter als das Christentum bei den Germanen. Nach dem Etymologischen Wörterbuch von Wolfgang Pfeifer übernahmen sie die antike Bezeichnung „Tag der Sonne“, lateinisch dies solis, schon vor dem 4. Jahrhundert. Die romanischen Sprachen folgen dagegen dem Kirchenlatein dominica: französisch dimanche, italienisch domenica, spanisch domingo (DWDS). Mehr über den Wochentag selbst lesen Sie unter Guten Morgen Sonntag.
Der Sonntag als geschützter Feiertag
In Deutschland steht der Sonntag unter dem Schutz der Verfassung. Artikel 140 des Grundgesetzes übernimmt Artikel 139 der Weimarer Reichsverfassung vom 11. August 1919: „Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt“ (gesetze-im-internet.de). Das Arbeitszeitgesetz setzt das um: Arbeitnehmer dürfen an Sonn- und Feiertagen grundsätzlich nicht beschäftigt werden (§ 9 ArbZG).
„Seelische Erhebung“ – das ist ein schönes Wort für das, was ein gesegneter Sonntag sein kann. Psalm 92 trägt die Überschrift „Ein Psalmlied auf den Sabbattag“ und beginnt so: „Das ist ein köstlich Ding, dem HERRN danken, und lobsingen deinem Namen, du Höchster, des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit verkündigen“ (Psalm 92,2–3).
So wird der Sonntagsgruß persönlich
- Vor dem Gottesdienst senden: Dann begleitet der Gruß den Weg zur Kirche.
- Einen Vers dazuschreiben: etwa Psalm 118,24: „Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasset uns freuen und fröhlich darinnen sein.“ Weitere Verse finden Sie beim Bibelvers des Tages.
- An die Einsamen denken: Wer sonntags allein ist, freut sich über einen Gruß mit Namen und einer echten Frage wie „Wie geht es dir?“ oft mehr als über ein Bild.
- Musik teilen: Ein Morgenlied passt zum Sonntag – Anregungen bei den Morgenliedern.
- In der Gruppe sparsam sein: Im Chat der Gemeinde oder des Chors genügt ein Gruß für alle; zehn Bilder hintereinander wirken eher wie eine Pflichtübung.
Nicht jeder hat sonntags frei. Pflegekräfte, Ärztinnen, Polizisten oder Busfahrerinnen arbeiten, während andere ausschlafen. Für sie passt ein Gruß, der genau das würdigt: „Gesegneten Sonntag – und danke, dass du heute für andere da bist.“ Wer den Sonntag selbst mit einem Gebet beginnen möchte, findet Anregungen beim Morgengebet. Für Freitag und Samstag gibt es Grüße zum schönen Wochenende.
Quellen
- Bibel-online.net, Lutherbibel 1912: Markus 16, Apostelgeschichte 20, Offenbarung 1, 1. Mose 2, 2. Mose 20, Markus 2, Psalm 92, Psalm 118
- Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 2168–2195: Der Tag des Herrn (vatican.va)
- Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de: Art. 140 GG mit Art. 139 WRV; § 9 Arbeitszeitgesetz
- DWDS: Sonntag (Etymologisches Wörterbuch nach Wolfgang Pfeifer)
- Wikipedia: Aaronitischer Segen (Gebrauch im evangelischen Gottesdienst)
Häufige Fragen
Was antwortet man auf „Gesegneten Sonntag“?
„Danke, dir auch einen gesegneten Sonntag!“ ist die übliche Antwort. Wer mag, ergänzt einen persönlichen Satz, etwa einen Gruß an die Familie oder einen Wunsch für die neue Woche.
Schreibt man „gesegneten Sonntag“ groß oder klein?
Als Gruß am Satzanfang groß: „Gesegneten Sonntag!“ Mitten im Satz schreibt man das Adjektiv klein: „Ich wünsche dir einen gesegneten Sonntag.“ Das Nomen „Sonntag“ ist immer groß.
Seit wann feiern Christen den Sonntag?
Schon das Neue Testament berichtet: „Am ersten Tage der Woche aber, da die Jünger zusammenkamen, das Brot zu brechen …“ (Apostelgeschichte 20,7). Die Offenbarung nennt ihn „des HERRN Tag“ (Offenbarung 1,10). Der Grund ist die Auferstehung Jesu, die am ersten Tag der Woche entdeckt wurde.
Kann ich „Gesegneten Sonntag“ auch Nichtchristen schreiben?
Wenn Sie wissen, dass der Empfänger den Wunsch schätzt, ja. Sonst ist „Einen schönen Sonntag!“ die neutralere Wahl – herzlich gemeint ist beides.
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