Tage & Jahreszeiten

Guten Morgen, Sommer! Grüße für helle, frühe Stunden

Ein Sommermorgen beginnt früh: Mitte Juni geht die Sonne in Berlin schon gegen 4:42 Uhr auf, hell ist es fast eine Stunde vorher. Die kühlste Zeit des Tages liegt kurz nach Sonnenaufgang. Hier finden Sie 20 Sommergrüße, acht Bilder zum Teilen und Tipps, wie Sie die frischen Morgenstunden an heißen Tagen nutzen.

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Ein goldenes Gerstenfeld bei Sonnenaufgang, ein schmaler Feldweg führt zu einer fernen Baumreihe, leichter Sommerdunst liegt über dem Land
KI-generiert

Im Sommer gehört der frühe Morgen denen, die ihn wollen. Auf den Straßen ist kaum jemand unterwegs, die Luft riecht frisch, und die Sonne steht schon über den Dächern, wenn anderswo noch Wecker klingeln. Wer jetzt einen guten Morgen wünscht, schickt oft ein kleines Stück Ferien mit – den Kaffee im Garten, den See vor der Arbeit, den freien Tag.

Wenn es um vier Uhr dämmert

In Berlin beginnt die bürgerliche Dämmerung Mitte Juni schon um 3:52 Uhr; draußen ist es dann hell genug, um ohne Lampe zu lesen. Die Sonne selbst geht um den 17. Juni am frühesten auf, gegen 4:42 Uhr, und am Abend bleibt sie bis etwa 21:33 Uhr am Himmel. Der Tag ist dann knapp 17 Stunden lang (Werte für 2027 nach timeanddate.de).

Auffällig ist, dass der früheste Sonnenaufgang nicht auf den längsten Tag fällt, sondern einige Tage davor; der späteste Sonnenuntergang folgt einige Tage danach. Der Grund ist die Zeitgleichung, die wir auf der Seite Sonnenaufgang erklären. Den genauen Zeitpunkt von Sommeranfang und Sonnenwende finden Sie auf feiertage-ferien.com.

Sonnenaufgang heute in Ihrer Region: einfach Ort wählen.

Im Westen und Süden geht die Sonne im Sommer später auf als in Berlin – der Rechner zeigt die Zeiten für Ihren Ort. Im Norden dagegen wird es um die Sonnenwende gar nicht mehr richtig dunkel: In Hamburg endet die nautische Dämmerung erst nach Mitternacht und beginnt schon um 2:19 Uhr wieder, eine astronomisch dunkle Nacht gibt es dort Ende Juni nicht (timeanddate.de). Wer im Sommer früh aufwacht, liegt also oft schon im ersten Licht.

Warum es kurz nach Sonnenaufgang am kühlsten ist

Viele wundern sich, dass es nicht um Mitternacht am kältesten ist, sondern erst am Morgen. Der Deutsche Wetterdienst erklärt es so: Nachts gibt der Boden ständig Wärme ab, und die Luft darüber kühlt weiter aus. Erst kurz nach Sonnenaufgang reicht die Einstrahlung, um den Boden und indirekt auch die Luft wieder zu erwärmen – deshalb wird die Tiefsttemperatur meist genau dann gemessen (DWD, Thema des Tages).

In heißen Nächten fällt diese Abkühlung klein aus. Sinkt die Temperatur zwischen Abend und Morgen nicht unter 20 Grad, spricht der Wetterdienst von einer Tropennacht. An den meisten Messstationen gibt es davon im Mittel weniger als eine pro Jahr; in Hitzesommern wie 2003 kamen begünstigte Orte aber auf mehr als zehn. Zum Vergleich: Ein Sommertag erreicht mindestens 25 Grad, ab 30 Grad spricht man von einem heißen Tag.

Von einer Hitzewelle spricht der Wetterdienst, wenn die Höchstwerte an mindestens drei Tagen in Folge über 28 Grad und zugleich über einem örtlichen Schwellenwert liegen. Seine Hitzewarnungen richten sich nach der gefühlten Temperatur: Ab 32 Grad gilt die Wärmebelastung als stark, ab 38 Grad als extrem. Ein Blick auf die Warnlage gehört an solchen Tagen zum Morgen dazu – genau wie ein Blick zum Himmel, denn im Sommer löst oft die Sonneneinstrahlung Gewitter aus (DWD-Lexikon, Gewitter). Wer wandern oder Rad fahren will, startet im Hochsommer deshalb gern früh.

Den Morgen an heißen Tagen nutzen

  • Früh lüften: Das Umweltbundesamt rät, nachts und frühmorgens zu lüften und die Fenster tagsüber von außen zu beschatten.
  • Bewegung vorziehen: Einkäufe, Sport und körperliche Arbeit gehören in die kühleren Morgen- oder Abendstunden; zwischen 11 und 18 Uhr ist es am heißesten (Umweltbundesamt). Ideen für zehn Minuten Bewegung finden Sie bei der Morgengymnastik.
  • Die Mittagssonne meiden: Mittags wirkt die UV-Strahlung stärker als am Vormittag oder Nachmittag. Ab UV-Index 3 empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz, in der Mittagszeit den Schatten zu suchen.
  • An Ozontage denken: Bodennahes Ozon entsteht bei intensiver Sonneneinstrahlung aus Vorläuferstoffen wie Stickstoffoxiden. Bei hohen Werten sollten empfindliche Menschen, etwa mit Asthma, körperliche Anstrengung im Freien am Nachmittag vermeiden (Umweltbundesamt) – ein weiterer Grund für die Laufrunde am Morgen.

Ein Lichtschein um den eigenen Schatten

Wer an einem Sommermorgen über frisch gemähten, taunassen Rasen geht, kann etwas Erstaunliches sehen. Steht die tiefe Sonne im Rücken, leuchtet um den Schatten des eigenen Kopfes ein heller Schein. Der Deutsche Wetterdienst nennt ihn Heiligenschein: Die Tautropfen bündeln das Sonnenlicht, und Halme im Brennpunkt werfen es genau in Richtung der Sonne zurück – also zum Betrachter. Am besten klappt es bei kurzem Gras und langem Schatten. Jeder sieht dabei nur seinen eigenen Schein, und er wandert mit, wenn man weitergeht.

Zwanzig Sommergrüße für Urlaub, Hitze und Balkon

Ob Urlaubsmorgen am Meer, Hitzetag im Büro oder Frühstück auf dem Balkon: Die folgenden 20 Grüße sind neu geschrieben, von zärtlich bis frech. Drei Anlässe, für die ein Sommergruß besonders gut ankommt:

  • der erste Hitzetag im Büro: ein bisschen Mitgefühl und eine kleine Idee, etwa das Eis in der Mittagspause;
  • der Urlaubsbeginn: eine gute Reise, ein Wunsch für das Wetter und die Bitte um ein Foto vom Meer;
  • Prüfungen im Sommer: Mut für den Tag der Abschlussprüfung oder der Klausur – und die Aussicht auf den freien Nachmittag danach.
  • Guten Morgen! Um diese Uhrzeit ist der Sommer noch kühl und freundlich. Genieß die frische Luft, bevor es heiß wird.

    Herzlich
  • Guten Morgen! Die Sonne ist seit halb fünf wach. Ich nehme das nicht persönlich.

    Lustig
  • Früh raus, solange die Luft noch frisch ist: An Sommermorgen kommen die besten Ideen vor dem ersten Termin. Guten Morgen!

    Motivierend
  • Guten Morgen. Tau auf dem Rasen, Stille auf der Straße – der Sommermorgen gehört denen, die ihn bemerken.

    Besinnlich
  • Guten Morgen, mein Sonnenkind. Selbst der längste Tag des Jahres ist mir zu kurz, wenn du nicht dabei bist.

    Romantisch
  • Ich wünsche dir einen Sommertag mit Schatten, wenn du ihn brauchst, und Sonne, wenn du sie willst. Guten Morgen!

    Herzlich
  • Mein Plan für heute früh: Fenster auf, Kaffee rein, Hitze raus. Bisher klappt nur der Kaffee. Guten Morgen!

    Lustig
  • Guten Morgen! Wer früh anfängt, hat den Nachmittag fürs Eis frei.

    Motivierend
  • Morgens um sechs ist die Welt im Sommer ein bisschen leiser und ein bisschen heller. Nimm dir einen Moment davon mit.

    Besinnlich
  • Guten Morgen! Denk heute an genug Wasser, an Sonnencreme und an mich – in beliebiger Reihenfolge.

    Herzlich
  • Ein Sommermorgen mit dir wäre perfekt: barfuß im Gras, zwei Tassen, kein Wecker. Bis dahin: Guten Morgen!

    Romantisch
  • Guten Morgen! Ich habe beschlossen, heute langsam zu sein. Nicht aus Faulheit, sondern aus Respekt vor 34 Grad.

    Lustig
  • Heute wird es heiß? Dann erledige das Schwierigste in der kühlen Stunde. Guten Morgen und viel Erfolg!

    Motivierend
  • Die Mauersegler ziehen schon ihre Kreise. Lass dich mittragen! Guten Morgen.

    Besinnlich
  • Guten Morgen aus dem Urlaub! Hier riecht es nach Meer und frischen Brötchen. Ich hoffe, dein Tag ist auch ein bisschen Ferien.

    Herzlich
  • Die Sonne ist heute so früh aufgestanden, als wollte sie dich als Erste sehen. Kann ich gut verstehen. Guten Morgen!

    Romantisch
  • Guten Morgen! Um sieben schon 24 Grad. Ich ziehe in den Kühlschrank.

    Lustig
  • Hab einen Sommertag zum Durchatmen – mit Schatten und Menschen, die dir guttun.

    Herzlich
  • Fast 17 Stunden Tageslicht – da passen ein Plan und eine Pause rein.

    Motivierend
  • Der Tag ist jung, die Luft noch kühl, die Hitze kann warten. Guten Morgen.

    Besinnlich

Grüße aus dem Urlaub: Wer aus einer anderen Zeitzone schreibt, rechnet kurz nach – sonst kommt das „Guten Morgen“ zu Hause mitten in der Nacht an. Und ein Foto vom eigenen Frühstücksplatz sagt oft mehr als jeder fertige Spruch.

Was man an einem Sommermorgen hört

Im Juni singen noch viele Vögel, doch das große Frühlingskonzert verebbt allmählich. Die Amsel ist etwa bis Ende Juni zu hören (NABU), und insgesamt singen Vögel vor allem vom Spätwinter bis Ende Juli (NABU Thüringen). Im August wird es morgens deshalb deutlich stiller. Welche Arten wann einsetzen, zeigt die Vogeluhr.

Über den Dächern jagen dafür die Mauersegler. Ihre Vorhut erreicht Deutschland Mitte April, ab Anfang Mai sind ihre schrillen „sriih“-Rufe überall zu hören. Sie fangen ihre Nahrung ausschließlich im Flug und verbringen außerhalb der Brutzeit Monate in der Luft – sie können dabei sogar schlafen (NABU).

Vom Holunder zur Heide: drei Sommer der Pflanzen

Auch den Sommer teilt der Deutsche Wetterdienst nach Pflanzen ein, in drei Abschnitte der phänologischen Uhr. Der Frühsommer beginnt, wenn der Schwarze Holunder blüht; dann duften auch Robinie und Hunds-Rose. Mit der Blüte der Sommer-Linde ist Hochsommer, die Zeit der ersten reifen Kirschen und Johannisbeeren. Den Spätsommer eröffnet die Pflückreife früher Äpfel wie des Weißen Klarapfels, kurz darauf leuchten die Vogelbeeren, und das Heidekraut blüht (Phänologischer Deutschlandkalender). Wer morgens durch den Park geht, kann die Abschnitte also riechen, bevor er sie sieht.

Ein uraltes Wort: „Sommer“ ist schon im Althochdeutschen als „sumar“ belegt. Verwandt sind altirisch „sam“ für Sommer und altindisch „sámā“ für Jahr, Halbjahr oder Jahreszeit; die gemeinsame Wurzel reicht ins Indogermanische zurück (DWDS).

Bilder für Sommermorgen

Acht Motive vom Phaceliafeld bis zum Dahlienbeet, als JPG, WebP oder im Format für den Status. Davor liegt der Frühling mit seinem Vogelkonzert, danach folgt der Herbst mit Nebel und Tau.

Ein blau blühendes Phaceliafeld bei Sonnenaufgang, Bienen fliegen die Blüten an; Schrift: „Guten Morgen! Ein Sommertag beginnt für dich“
Sommer: Phaceliafeld mit BienenJPGWebPStatusEigener Text
Himmelblaue Wegwarte am Rand eines staubigen Feldwegs bei Sonnenaufgang, Tau an den Stängeln; Schrift: „Guten Morgen! Die Wegwarte ist schon wach“
Sommer: Wegwarte am FeldwegJPGWebPStatusEigener Text
Reife rote Johannisbeeren mit Tautropfen am Strauch in der Morgensonne; Schrift: „Hallo Sommer! Frisch vom Strauch für dich“
Sommer: Johannisbeeren im MorgentauJPGWebPStatusEigener Text
Frische Wassermelonenscheiben auf einem Gartentisch aus Holz in der frühen Morgensonne; Schrift: „Guten Morgen! Ein süßer Start in den Tag“
Sommer: Wassermelone am MorgenJPGWebPStatusEigener Text
Hohe grüne Maispflanzen am Feldrand bei Sonnenaufgang, Tau auf den langen Blättern; Schrift: „Guten Morgen! Genieß die kühle Morgenstunde“
Sommer: Maisfeld bei SonnenaufgangJPGWebPStatusEigener Text
Eine weiße Seerose auf einem dunklen, stillen Teich, die ersten Sonnenstrahlen treffen ihre Blüte; Schrift: „Guten Morgen! Ganz ruhig in den Tag“
Sommer: Seerose im ersten LichtJPGWebPStatusEigener Text
Rosa und violette Wicken ranken an einem rustikalen Holzspalier im Bauerngarten, Tau liegt auf den Blüten; Schrift: „Schönen Sommertag! Heute darf es leicht sein“
Sommer: Wicken am HolzspalierJPGWebPStatusEigener Text
Bunte Dahlien in einem Bauerngarten bei Sonnenaufgang im Spätsommer, Tautropfen auf den Blüten; Schrift: „Guten Morgen! Der Spätsommer zeigt Farbe“
Sommer: Dahlien im BauerngartenJPGWebPStatusEigener Text

8 Bilder · kostenlos für private Grüße · Nutzung

Quellen

Häufige Fragen

Wann geht im Sommer die Sonne am frühesten auf?

In Berlin um den 17. Juni gegen 4:42 Uhr, also einige Tage vor dem längsten Tag. Im Westen Deutschlands geht sie gut eine halbe Stunde später auf. Für Ihren Ort rechnet der Sonnenaufgangsrechner auf dieser Seite.

Warum ist es morgens kühler als um Mitternacht?

Weil der Boden die ganze Nacht Wärme abgibt und die Luft darüber weiter auskühlt. Erst kurz nach Sonnenaufgang reicht die Einstrahlung, um Boden und Luft wieder zu erwärmen. Deshalb wird die Tiefsttemperatur meist genau dann gemessen.

Was ist eine Tropennacht?

Eine Nacht, in der die Lufttemperatur nicht unter 20 Grad sinkt; gemessen wird zwischen 18 und 6 Uhr Weltzeit. In Deutschland ist sie selten: An den meisten Wetterstationen gibt es im Mittel weniger als eine pro Jahr.

Wann lüftet man im Sommer am besten?

Nachts und frühmorgens, wenn die Luft draußen am kühlsten ist. Tagsüber helfen geschlossene Fenster und eine Beschattung von außen, etwa mit Rollläden. So empfiehlt es das Umweltbundesamt.

Passt dazu

  • Tage & Jahreszeiten Herbst

    Nebel, Tau und goldenes Laub.

  • Tage & Jahreszeiten Winter

    Grüße für dunkle, frostige Morgen.

  • Tage & Jahreszeiten Januar

    Morgengrüße für den Januar.

  • Grüße & Bilder Hilfe zu Bildern

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