Tage & Jahreszeiten

Hallo November! Morgengrüße für stille, dunkle Tage

Für Novembermorgen finden Sie hier 20 neue Sprüche und sechs Grußbilder – für Tage, an denen man im Dunkeln aufsteht und im Dunkeln heimkommt. Dazu erfahren Sie, wie spät die Sonne jetzt aufgeht, warum das Weiße auf den Wiesen meist Reif und kein Raureif ist, woher Namen wie Nebelung und Windmond kommen und was die Martini-Regeln taugen.

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Eine Straßenlaterne leuchtet in der Morgendämmerung in einer nebligen Allee mit kahlen Bäumen, nasses Pflaster spiegelt das Licht
KI-generiert

Im November steht man im Dunkeln auf. Die Straßenlaternen brennen noch, wenn der Kaffee durchläuft, und draußen hängt oft Nebel zwischen den kahlen Bäumen. Viele mögen diesen Monat nicht besonders: In einer Umfrage, die der Deutsche Wetterdienst erwähnt, landete der November als unbeliebtester Monat auf dem letzten Platz. Umso mehr zählt ein freundlicher Gruß am Morgen.

Aufstehen im Dunkeln

Sonne im November 2026: Aufgang und Untergang am 1. und 30. November
StadtAufgang 1.Untergang 1.Aufgang 30.Untergang 30.Tageslänge
Hamburg07:1916:4708:1116:059:28 Std. → 7:54 Std.
Berlin07:0216:3707:5315:569:34 Std. → 8:04 Std.
Köln07:2417:0708:1116:299:43 Std. → 8:18 Std.
München06:5916:5507:4116:229:56 Std. → 8:41 Std.
Wien06:3916:3607:2216:039:56 Std. → 8:41 Std.
Zürich07:0917:0907:5116:3710:00 Std. → 8:47 Std.

Uhrzeiten in MEZ bzw. MESZ (gilt in Deutschland, Österreich und der Schweiz), berechnet nach dem Verfahren des NOAA-Solarrechners; Abweichungen um etwa eine Minute sind möglich. Für Ihren Ort und jeden Tag: Sonnenaufgang berechnen.

Die Tabelle zeigt, wie schnell die Morgen dunkler werden. Ende November geht die Sonne in Hamburg erst gegen 8:10 Uhr auf, in München gegen 7:40 Uhr. In Frankfurt am Main schrumpft der Tag im Lauf des Monats von 9 Stunden 47 Minuten auf 8 Stunden 25 Minuten. Dazu kommt das Wetter: Mit 54,6 Sonnenstunden im Mittel der Jahre 1991 bis 2020 ist der November nach Dezember und Januar der sonnenärmste Monat (DWD).

Ganz so trist muss er aber nicht sein. Die Novembermonate 1989 und 2011 brachten im Deutschlandmittel jeweils rund 100 Sonnenstunden, und auf der Zugspitze, die oft über der Hochnebeldecke liegt, waren es 2011 etwa 233 Stunden. In Niederungen wie an der Donau hält sich bei ruhigem Wetter dagegen oft tagelang ein zähes Grau (DWD). Und selbst die mögliche Tageslänge ist ungleich verteilt: Der Süden hat im November rund 50 Minuten mehr Tag als der Norden.

Angenehmer beginnt so ein Morgen mit hellem Licht in der Küche, festen Zeiten und einem Frühstück, auf das man sich freut. Bausteine dafür sammelt die Seite Morgenroutine; wer trotz der Dunkelheit früher aus dem Bett möchte, findet im Ratgeber Früh aufstehen Hinweise.

Wenn die Dunkelheit aufs Gemüt schlägt: Manche Menschen reagieren auf den Mangel an Tageslicht in den dunklen Herbst- und Wintermonaten mit einer Depression, schreibt das Bundesgesundheitsministerium auf gesund.bund.de. Wer sich über Wochen niedergeschlagen und antriebslos fühlt, sollte das ärztlich abklären lassen. Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung.

Reif ist nicht gleich Raureif

Liegen morgens weiße Kristalle auf Wiesen und Autodächern, sprechen viele von Raureif. Meteorologisch ist das meist Reif: Er bildet sich, wenn Boden und Gegenstände in klaren Nächten unter den Gefrierpunkt auskühlen und Wasserdampf direkt zu Eis wird (DWD-Glossar). Echter Raureif braucht mehr: eine Luftfeuchte von mindestens 90 Prozent und Temperaturen unter minus 8 Grad. Bei Nebel und Frost zwischen minus 2 und minus 10 Grad wächst dagegen Raueis, weil der Wind unterkühlte Nebeltröpfchen an Zweige und Zäune treibt (DWD).

Warme Worte für graue Tage

Für frühe Wege im Dunkeln und für die Menschen, an die man an einem trüben Morgen besonders gern denkt.

Ton
Länge

  • Draußen ist es noch dunkel, aber in dieser Nachricht ist schon Licht. Guten Morgen!

    Herzlich
  • Mein Wecker und die Sonne haben sich getrennt. Er klingelt, sie schläft weiter.

    Lustig
  • Auch ein dunkler Morgen ist ein Anfang. Mach das Licht an – innen wie außen.

    Motivierend
  • Der November lädt dazu ein, langsamer zu werden. Gönn dir heute eine Tasse Ruhe.

    Besinnlich
  • Wenn draußen alles grau ist, bist du meine Farbe. Guten Morgen, du.

    Romantisch
  • Eine warme Decke, ein heißer Tee und jemand, der an dich denkt: Das ist mein Novembergruß für dich.

    Herzlich
  • Im November ziehe ich morgens drei Schichten an: Pullover, Jacke und gute Laune. Die letzte sitzt noch nicht.

    Lustig
  • Die Bäume stehen kahl und warten geduldig auf den Frühling. Geduld ist auch eine Stärke – du hast sie.

    Motivierend
  • Reif auf den Wiesen, Nebel über dem Fluss: Der November flüstert. Hör heute ein bisschen genauer hin.

    Besinnlich
  • An grauen Tagen ist dein Lächeln mein Sonnenaufgang.

    Romantisch
  • Hallo November! Ich schicke dir Licht für den Weg und Wärme für die Hände.

    Herzlich
  • Die Wildgänse ziehen in den Süden, ich ziehe mir die Decke über den Kopf. Beides ist eine Lösung.

    Lustig
  • Kurze Tage brauchen klare Ziele. Nimm dir heute eine Sache vor und bring sie zu Ende.

    Motivierend
  • In der Stille des Novembers ist Platz für Erinnerungen. Ich wünsche dir einen sanften Tag.

    Besinnlich
  • Wenn du heute im Dunkeln losmusst: Ich denke an dich und drücke dir die Daumen. Guten Morgen!

    Herzlich
  • Selbst der dichteste Nebel kann nicht verhindern, dass meine Gedanken heute früh bei dir landen.

    Romantisch
  • Laut Uhr ist es Morgen, laut Himmel noch Nacht. Ich halte vorsichtig zur Uhr. Guten Morgen!

    Lustig
  • Wer im November gute Laune hat, schafft es das ganze Jahr. Heute wird geübt.

    Motivierend
  • Ein Licht im Fenster am frühen Morgen sagt: Hier ist jemand wach. Ich wünsche dir so ein Licht.

    Besinnlich
  • Hallo November! Der Monat ist still, also darfst du heute auch leise anfangen.

    Herzlich

Nebelung, Windmond, Wintermonat

Im altrömischen Jahr war der November der neunte Monat, daher sein Name von lateinisch novem, neun. Um das Jahr 1000 sagte man im Althochdeutschen herbistmānōd, Herbstmonat (DWDS); herbistmanoth steht auch in Einhards Liste der Monatsnamen Karls des Großen.

Vom 14. bis ins 18. Jahrhundert hieß der November im größten Teil des deutschen Sprachgebiets Wintermonat; Luther schrieb vom neunten Monat, „den wir den wintermond heiszen“ (Grimm). Der Windmonat ist ein Missverständnis mit Geschichte: Er geht auf Karls Oktobernamen windumemanoth zurück, der eigentlich die Weinlese meinte, und wanderte erst durch die Anlehnung an „Wind“ zum November (Grimm). Den „Nebelung“ führt der Duden als veraltet; der DWD nennt daneben Namen wie Nebelmond und Schlachtmond.

Eiskristalle auf Grashalmen und einem gefallenen Eichenblatt bei Sonnenaufgang in Nahaufnahme, blassrosa Licht; Schrift: „Guten Morgen! Ein frostiger, schöner Start“
November: Reif auf Gras und LaubJPGWebPStatusEigener Text
Gemütliches Landhaus im Nebel der Morgendämmerung mit einem warm erleuchteten Fenster, ringsum kahle Bäume; Schrift: „Guten Morgen! Hier brennt ein Licht für dich“
November: Licht im FensterJPGWebPStatusEigener Text
Ein Zug Wildgänse fliegt tief über ein nebliges, abgeerntetes Feld in der Morgendämmerung; Schrift: „Guten Morgen! Komm gut durch den Tag“
November: Wildgänse im MorgendunstJPGWebPStatusEigener Text
Weiße Birkenstämme in einem nebligen Wald, erste blasse Sonnenstrahlen brechen durch, gelbes Laub am Boden; Schrift: „Guten Morgen! Nach dem Nebel kommt das Licht“
November: Birkenwald im NebelJPGWebPStatusEigener Text
Person in warmem Mantel und Schal von hinten, die in der Morgendämmerung mit einem Hund einen nebligen Weg zwischen kahlen Bäumen entlanggeht; Schrift: „Hallo November! Ein warmer Gruß für kalte Wege“
November: Morgenrunde im NebelJPGWebPStatusEigener Text
Alte Steinbrücke über einen nebligen Bach bei Sonnenaufgang, an den Zweigen hängt das letzte kupferfarbene Buchenlaub; Schrift: „Guten Morgen! Bleib gelassen, bleib warm“
November: Steinbrücke im FrühnebelJPGWebPStatusEigener Text

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Martini, Andreas und der Weg in den Winter

Die Novemberregeln handeln vom Übergang. Zitiert sind sie nach Wanders Deutschem Sprichwörter-Lexikon, das zwischen 1867 und 1880 erschien; die Schreibweise folgt heutigen Regeln:

„Allerheiligen bringt einen gewissen Sommer (oder: bringt den Nachsommer).“

Wander, Bd. 1, Sp. 46, „Allerheiligen“ Nr. 1. Milde Tage zu Monatsbeginn gibt es tatsächlich, verlässlich sind sie aber nicht. Wie warm ein Novembermorgen werden kann, zeigte der 2. November 2020: Mit Südwestwind strömte feuchtwarme Luft aus den Subtropen heran, in Bad Neuenahr-Ahrweiler sank die Temperatur nachts nicht unter 17,5 Grad, und mancherorts brauchte man morgens keine Jacke (DWD).

„Nebliger Martin, Winter gelind; heller Martin, Winter streng.“

Wander, Bd. 3, Sp. 471, „Martin“ Nr. 30. Ein einzelner Tag, der drei Monate vorhersagen soll – genau die Sorte Regel, die der Deutsche Wetterdienst für nicht zuverlässig genug hält. Ein Körnchen Beobachtung steckt trotzdem darin: In klaren Nächten kühlt es stärker aus als unter Nebel oder Wolken.

„Nach Andris ist der Winter gewiss.“

Wander, Bd. 1, Sp. 80, „Andreas“ Nr. 11. Der Andreastag am 30. November liegt direkt vor dem meteorologischen Winterbeginn am 1. Dezember – mehr dazu auf der Seite zum Winteranfang. Ob es dann auch winterlich wird, steht auf einem anderen Blatt. Wander kennt zum Andreastag übrigens auch einen spanischen Spruch, nach dem es an diesem Tag den ganzen Tag über Nacht sei – an einem trüben Novembermorgen im Norden klingt das kaum übertrieben.

Gedenktage und Feste

Der November ist ein Monat des Erinnerns. Er beginnt mit Allerheiligen und Allerseelen; später folgen der Volkstrauertag, der Buß- und Bettag und der Totensonntag. Am 11. November ziehen Kinder mit Laternen zum Martinstag, und in den Hochburgen beginnt am selben Tag die Karnevalssession. Liegt der erste Advent noch im November, finden Sie die passenden Grüße unter Guten Morgen Advent.

Zurück zum Oktober oder weiter zum Dezember; die ganze Jahreszeit zeigt Guten Morgen Herbst.

Quellen

Häufige Fragen

Warum ist der November so grau?

Typisch sind zwei Wetterlagen, schreibt der Deutsche Wetterdienst: ruhig und neblig oder windig und unbeständig. Bei ruhigem Hochdruckwetter hält sich oft Hochnebel, weil die tief stehende Sonne nicht mehr genug Kraft hat, ihn aufzulösen.

Ist Reif auf der Straße gefährlich?

Ja. Reif, Raureif und Raueis können Gehwege und Straßen glatt machen; der Deutsche Wetterdienst spricht dann von Reifglätte. Morgens lohnt es sich, vorsichtig loszugehen und fürs Freikratzen der Autoscheiben ein paar Minuten einzuplanen.

Was schreibt man an einem dunklen Novembermorgen?

Etwas Warmes und Konkretes: einen Gruß zum ersten Tee, einen guten Wunsch für den Arbeitsweg, die Vorfreude aufs Wochenende. Kurze Nachrichten wirken an grauen Tagen oft besser als lange Sprüche – und ein Bild mit Licht hellt jeden Chat auf.

Passt dazu

  • Tage & Jahreszeiten Dezember

    Morgengrüße für den Dezember.

  • Tage & Jahreszeiten Montag

    Grüße zum Wochenstart und woher der Montag seinen Namen hat.

  • Tage & Jahreszeiten Dienstag

    Grüße für den Dienstag und der Gott hinter dem Namen.

  • Wissen Kaffee am Morgen

    Kaffeekultur, Zubereitung und Zahlen.