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Guten Morgen, Samstag! Grüße für einen gemütlichen Morgen

Am Samstag – im Osten oft noch Sonnabend – darf ein Morgengruß langsam sein: ausschlafen, frühstücken, über den Markt bummeln. Auf dieser Seite finden Sie 25 Samstagssprüche, die es nur hier gibt, und acht Bilder. Außerdem erfahren Sie, wo man welches Wort sagt, woher beide Namen stammen und warum der Samstag im Urlaubsrecht ein ganz normaler Werktag ist.

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Bunter Wochenmarkt auf einem Platz mit Kopfsteinpflaster im Morgenlicht, Kisten mit frischem Gemüse und Blumensträuße unter gestreiften Markisen
KI-generiert

Samstagmorgen: Der Wecker hat Pause, die Brötchen sind frisch, und der Tag hat noch keinen Plan. Für viele ist es der einzige Morgen der Woche ohne Termin – aber längst nicht für alle. Wer im Handel, in der Pflege oder im Café arbeitet, erlebt den Samstag ganz anders; dazu weiter unten mehr.

Samstag oder Sonnabend: Wer sagt was?

Beide Wörter sind richtig, und beide stehen im Duden. Er ordnet Samstag als besonders westdeutsch, süddeutsch, österreichisch und schweizerisch ein, Sonnabend als regional, besonders norddeutsch und mitteldeutsch (Duden). Wie es heute im Alltag klingt, zeigen die Karten im Atlas zur deutschen Alltagssprache.

Das Ergebnis in Worten: In den meisten Regionen ist Samstag inzwischen die einzige Bezeichnung. Nur im Osten Deutschlands überwiegt teilweise noch Sonnabend, doch auch dort wurde überall Samstag angegeben. In Niedersachsen und Schleswig-Holstein erscheint Sonnabend meist nur noch als zweite Möglichkeit: Man kennt und nennt das Wort, aber Samstag steht an erster Stelle. Zwei Karten trennen die Antworten nach Alter – ab 30 Jahren und bis 29 Jahre.

Samstag und Sonnabend im deutschen Sprachraum – zusammengefasst nach dem Atlas zur deutschen Alltagssprache und dem Duden
RegionÜblichHinweis
Süd- und Westdeutschland, Österreich, SchweizSamstagmeist die einzige Bezeichnung
OstdeutschlandSonnabend und SamstagSonnabend überwiegt teilweise noch
Niedersachsen, Schleswig-HolsteinSamstagSonnabend meist nur als Zweitvariante
westliche niederdeutsche DialekteSater(s)tagalter Name nach dem Saturn, nur noch im Dialekt

Die Karten zeigen also kein Entweder-oder, sondern ein Nebeneinander, das sich verschiebt. Vor wenigen Jahrzehnten sah es noch anders aus: In den Dialekten vor dem Zweiten Weltkrieg galt Samstag nur etwa südlich des Mains, im Westen bis in den Kölner Raum; nördlich davon sagte man Sonnabend, westlich der Weser Saterstag. Auch die „Tagesschau“ kündigte bis Anfang der 2000er-Jahre das Wetter für „morgen, Sonnabend“ an, bevor sie zu „Samstag“ wechselte (Atlas zur deutschen Alltagssprache).

Praktisch für alle, die sich nicht festlegen wollen: Beide Wörter teilen sich die Abkürzung „Sa.“ (Duden). Im Gruß selbst darf man bei dem Wort bleiben, mit dem man aufgewachsen ist – ein „Schönen Sonnabend!“ aus Leipzig ist genauso herzlich wie ein „Schönen Samstag!“ aus Stuttgart.

Schabbat und Sonntagsvorabend: zwei Wege zu einem Namen

Samstag hat eine weite Reise hinter sich. Althochdeutsch sambaztag geht über gotisch *sambatō und ein vulgärgriechisches *sámbaton auf griechisch sábbaton zurück – und damit auf hebräisch šabbāt, den wöchentlichen Ruhetag der Juden. Pfeifer beschreibt auch den Weg: Das Wort kam mit der gotisch-arianischen Mission donauaufwärts zuerst in den Südosten des deutschen Sprachraums, breitete sich von dort aus und grenzt heute an das mittel- und norddeutsche Sonnabend (DWDS, nach Pfeifer). Für Jüdinnen und Juden ist der Schabbat bis heute dieser Ruhetag.

Sonnabend brachten angelsächsische Missionare mit. Ihr altenglisches sunnanǣfen bedeutete „Vorabend des Sonntags“; althochdeutsch wurde daraus sunnūnāband, im 9. Jahrhundert belegt. Erst später galt der Name für den ganzen Tag (DWDS, nach Pfeifer) – so wie der Heiligabend heute auch einen ganzen Tag meint. Älter als beide Namen ist der Saturn: Englisch Saturday und niederländisch zaterdag tragen den römischen Gott noch im Wort.

Ein Werktag mit Ausnahmen: der Samstag im Gesetz

Viele erleben den Samstag als freien Tag, rechtlich ist er meist ein Werktag. Das Bundesurlaubsgesetz sagt es ausdrücklich: „Als Werktage gelten alle Kalendertage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind“ (§ 3 Abs. 2 BUrlG). Der gesetzliche Mindesturlaub von 24 Werktagen ist deshalb auf eine Sechs-Tage-Woche gerechnet und entspricht vier Wochen.

Rechenbeispiel: Wer fünf Tage pro Woche arbeitet, rechnet den Mindesturlaub um: 24 Werktage ÷ 6 × 5 = 20 Arbeitstage. Auch das sind vier Wochen. Arbeits- und Tarifverträge dürfen mehr Urlaub vorsehen; im Einzelfall helfen Gewerkschaft, Betriebsrat oder eine Fachanwältin für Arbeitsrecht.

Auch das Arbeitszeitgesetz zählt den Samstag mit. Es erlaubt acht Stunden Arbeit je Werktag (§ 3 ArbZG); rechnerisch ergeben sich daraus bis zu 48 Stunden in einer Woche mit sechs Werktagen – eine Obergrenze, nicht der Normalfall.

Bei Fristen rückt der Samstag dagegen beiseite. Ist eine Erklärung oder Leistung an einem bestimmten Tag fällig und fällt dieser Tag auf einen Sonntag, einen Feiertag oder einen Sonnabend, tritt der nächste Werktag an seine Stelle (§ 193 BGB). Ob die Regel im Einzelfall greift, sollte man prüfen lassen. Bemerkenswert ist die Wortwahl: Das Bürgerliche Gesetzbuch sagt „Sonnabend“, das Ladenschlussgesetz dagegen „samstags“ (§ 3 LadSchlG). Beide Wörter haben es also bis ins Gesetzblatt geschafft.

Für alle, die heute arbeiten

Für Verkäuferinnen, Pflegekräfte, Bäcker, Busfahrerinnen oder Köche ist der Samstag ein ganz normaler, oft besonders voller Arbeitstag. Ein Gruß, der nur vom Ausschlafen schwärmt, geht an ihnen vorbei. Besser passt Anerkennung mit einem Blick nach vorn: „Ich wünsch dir einen ruhigen Dienst und nette Kundschaft. Wenn du frei hast, gehen wir frühstücken.“

Wer selbst samstags arbeitet, kann den Spieß umdrehen und den anderen einen schönen freien Tag wünschen, mit einem kleinen Augenzwinkern: „Genießt den Samstag, ich halte hier die Stellung.“

Samstag ist außerdem der Tag der Nachbarschaft: Treppenhaus, Gartenzaun, Hof. Ein kurzer Gruß auf einem Zettel oder in der Hausgruppe – verbunden mit dem Angebot, vom Einkauf etwas mitzubringen – macht aus Nachbarn Bekannte.

Bilder vom Markt, vom Frühstück und aus dem Garten

Ein Tablett im Bett, Brötchen auf dem Holzbrett, Wäsche in der Sonne, ein Ei mit Strickmütze: Die acht Motive gehören zum langsamen Samstag. Ideen für den Frühstückstisch stehen unter Frühstück.

Für viele gehört auch der Markt dazu. Der Duden beschreibt den Wochenmarkt als Markt, der regelmäßig an einem oder mehreren Wochentagen stattfindet, besonders für Gemüse, Obst, Geflügel und Blumen (Duden). Ein Marktgruß hat deshalb Farbe: „Ich geh gleich los – soll ich dir Tulpen mitbringen oder lieber Erdbeeren?“

Frühstückstablett auf dem Bett mit Croissants, einer Tasse Tee und einer Strickdecke, Morgensonne durch helle Vorhänge; Schrift: „Guten Morgen! Frühstück im Bett ist erlaubt“
Samstag: Frühstück im BettJPGWebPStatusEigener Text
Korb mit frischen, knusprigen Brötchen auf einer Holzarbeitsplatte, Mehlstaub schwebt im Sonnenstrahl; Schrift: „Samstagsbrötchen – ganz frisch für dich“
Samstag: frische BrötchenJPGWebPStatusEigener Text
Weidenkorb mit Lauch, Äpfeln und einem Blumenstrauß an einem Marktstand im Morgenlicht; Schrift: „Hallo Samstag! Ab auf den Markt“
Samstag: Einkaufskorb vom MarktJPGWebPStatusEigener Text
Frühstücksei im Eierbecher mit gestrickter Eiermütze auf einem Frühstückstisch in der Morgensonne; Schrift: „Samstagsfrühstück – heute mit Ei und viel Zeit“
Samstag: Ei mit EiermützeJPGWebPStatusEigener Text
Weiße Laken trocknen auf einer Wäscheleine in einem sonnigen Garten und flattern im leichten Wind, blauer Himmel; Schrift: „Samstag! Frische Luft und freie Zeit“
Samstag: Wäsche in der SonneJPGWebPStatusEigener Text
Hände setzen bunte Blumen in ein Hochbeet aus Holz an einem sonnigen Morgen, daneben kleines Gartenwerkzeug; Schrift: „Guten Morgen! Zeit für den Garten“
Samstag: Blumen pflanzenJPGWebPStatusEigener Text
Flohmarkttisch mit alten Porzellantassen und einer kleinen Vase Gänseblümchen in der Morgensonne; Schrift: „Schönen Samstag! Kleine Schätze finden“
Samstag: Flohmarkt am MorgenJPGWebPStatusEigener Text
Hund schläft eingerollt auf einem Teppich in einem Fleck Morgensonne; Schrift: „Psst, Samstag! Ausschlafen ist heute Pflicht“
Samstag: Hund im SonnenfleckJPGWebPStatusEigener Text

8 Bilder · kostenlos für private Grüße · Nutzung

Samstagsgrüße zum Ausschlafen und Frühstücken

Ausschlafen heißt für jeden etwas anderes: Für die einen ist es acht Uhr, für die anderen elf. Ein Samstagsgruß, der um sieben ankommt, sollte deshalb niemanden wecken – stumm geschaltete Benachrichtigungen sind am Wochenende die höflichste Einstellung.

Ein Samstag lässt sich in drei Grüßen erzählen: früh am Morgen ein leiser Gruß für alle, die noch schlafen dürfen; am Vormittag eine Einladung zum Markt oder zum Bäcker; am Nachmittag die Frage, ob jemand Zeit für Kaffee und Kuchen hat. Je später der Tag, desto konkreter darf der Gruß werden.

Die 25 Texte passen zum späten Aufstehen, zum Familienfrühstück und zu allen, die heute arbeiten müssen. Grüße für Eltern, Geschwister und Großeltern finden Sie außerdem bei Guten Morgen, Mama.

Ton
Länge

  • Guten Morgen! Heute darfst du langsam sein. Der Samstag hat keine Eile mit dir.

    Herzlich
  • Samstagmorgen-Plan: aufwachen, umdrehen, noch mal aufwachen. Guten Morgen, irgendwann!

    Lustig
  • Frische Brötchen, ein warmes Getränk, ein Morgen ohne Termine: Manchmal ist Glück ganz einfach.

    Besinnlich
  • Guten Morgen, mein Schatz. Ein Samstag mit dir ist mein liebster Tag der Woche.

    Romantisch
  • Ein gemütlicher Samstagsgruß für dich: Mach heute nur, was dir guttut.

    Herzlich
  • Am Samstag zählt mein Schrittzähler nur die Wege zwischen Sofa und Kühlschrank. Guten Morgen!

    Lustig
  • Guten Morgen an alle, die heute arbeiten: Danke! Euer Wochenende kommt später, aber es kommt.

    Herzlich
  • Samstag eignet sich wunderbar, um etwas Neues auszuprobieren – ganz ohne Druck.

    Motivierend
  • Sonnabend oder Samstag? Hauptsache ausgeschlafen. Guten Morgen!

    Lustig
  • Guten Morgen, liebe Mama! Wollen wir heute zusammen über den Markt bummeln?

    Herzlich
  • Ein freier Morgen ist ein kleines Geschenk. Pack ihn in Ruhe aus.

    Besinnlich
  • Ich wünsch mir für heute nur eins: Frühstück mit dir und keine Pläne. Guten Morgen, Liebling!

    Romantisch
  • Guten Morgen! Heute bin ich nur für Kaffee, Kuchen und Kuscheldecken zuständig.

    Lustig
  • Einen angenehmen Samstag wünsche ich Ihnen, mit viel Zeit für die schönen Dinge. Guten Morgen!

    Herzlich
  • Heute ist Zeit für das Projekt, das in der Woche immer zu kurz kommt. Fang einfach an!

    Motivierend
  • Am Samstag darf die Welt ein bisschen leiser sein. Hör hin, was sie dir heute erzählt.

    Besinnlich
  • Mein Samstagsfrühstück dauert so lange, dass es eigentlich schon Mittagessen ist. Guten Morgen!

    Lustig
  • Liebe Grüße zum Samstag! Ich hoffe, die Sonne findet heute den Weg zu dir.

    Herzlich
  • Samstagmorgen, Sonnenstrahlen auf dem Kissen und du neben mir – mehr wünsche ich mir nicht.

    Romantisch
  • Gönn dir heute einen Spaziergang ohne Ziel. Unterwegs findet man oft mehr, als man gesucht hat.

    Besinnlich
  • Guten Morgen zusammen! Habt einen Samstag, wie ihr ihn mögt – mit Gartenarbeit, Ausflug oder Sofa.

    Herzlich
  • Ein Samstag ohne Plan ist auch ein Plan. Ein ziemlich guter sogar. Guten Morgen!

    Motivierend
  • Marktwetter, Brötchenlaune, Sofagefahr: Guten Morgen und einen gemütlichen Samstag!

    Lustig
  • Ich schick dir einen Samstagsgruß mit Duft nach frischem Kaffee und warmem Brot.

    Herzlich
  • Lass den Samstag nicht verplant vorbeiziehen. Halt ihn kurz fest – genau jetzt, beim ersten Schluck Kaffee.

    Besinnlich

Der Weg zum Samstag führte über den Freitag; morgen folgen ruhige Grüße zum Sonntag. Für beide freien Tage zusammen gibt es die Wünsche unter Schönes Wochenende.

Quellen

Häufige Fragen

Ist „Sonnabend“ veraltet?

Nein. Beide Wörter sind richtig und stehen im Duden. Sonnabend ist vor allem im Norden und Osten Deutschlands zu Hause, wird aber seltener; im Süden, in Österreich und der Schweiz sagt man Samstag.

Muss ich samstags arbeiten?

Das hängt von Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung ab; das Gesetz schließt Samstagsarbeit nicht aus. Im Zweifel hilft eine Beratung, etwa durch Gewerkschaft, Betriebsrat oder eine Fachanwältin für Arbeitsrecht.

Wie lange dürfen Geschäfte samstags öffnen?

Das bestimmen seit 2006 die Bundesländer. Das Ladenschlussgesetz des Bundes sieht montags bis samstags eine Öffnung zwischen 6 und 20 Uhr vor; die Länder können eigene Zeiten festlegen.

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