Tage & Jahreszeiten
Guten Morgen, Herbst! Grüße für neblige, goldene Morgen
Herbstmorgen sind oft neblig, taunass und kühl. Nebel entsteht in klaren, windstillen Nächten: Der Boden gibt Wärme ab, die Luft darüber kühlt bis zum Taupunkt aus, und Wasserdampf wird zu feinen Tröpfchen. Am Vormittag löst die Sonne ihn vom Boden her auf. Hier finden Sie 20 Herbstgrüße, acht Bilder und Wissen über Nebel, Tau und Altweibersommer.

Im Herbst kommt der Morgen später und leiser. Über den Wiesen liegt ein weißer Schleier, die Autoscheiben sind beschlagen, und an jedem Grashalm hängt ein Tropfen. Wer jetzt einen Gruß schreibt, hat schöne Bilder vor Augen – und darf ruhig an dicke Socken, heißen Tee und warmes Licht denken.
Herbstbilder für den Morgengruß
Acht Motive von der Herbstzeitlosen bis zur ersten bereiften Schlehe, kostenlos für private Grüße. Wählen Sie JPG für E-Mails, WebP fürs Handy oder das Statusformat für WhatsApp.








8 Bilder · kostenlos für private Grüße · Nutzung
Warum der Herbstmorgen im Nebel liegt
Von Nebel spricht der Deutsche Wetterdienst, wenn die Sichtweite unter einen Kilometer sinkt und die Luftfeuchte nahe 100 Prozent liegt. Im Herbst ist es meist Strahlungsnebel, in vielen Regionen Deutschlands die häufigste Nebelart. Er entsteht in wenigen Schritten (DWD, Phänomen Nebel):
- Die Nacht ist klar und fast windstill. Ohne Wolkendecke gibt der Boden seine Wärme ungehindert nach oben ab.
- Die Luft am Boden kühlt aus. Die unterste Luftschicht, oft nur wenige Meter dick, wird von unten her immer kälter.
- Der Taupunkt ist erreicht. Bei dieser Temperatur ist die Luft mit Wasserdampf gesättigt; kühlt sie weiter ab, kondensiert der Dampf zu winzigen Tröpfchen (DWD-Lexikon, Taupunkt).
- Kaltluft sammelt sich in Senken. In Mulden und Tälern, die sich nachts mit kalter Luft von den Hängen füllen, wird der Nebel besonders dicht.
- Die Sonne räumt auf. Sie erwärmt den Boden, die Luftfeuchte sinkt unter 100 Prozent, und der Nebel löst sich vom Boden her auf.
Warum gerade jetzt? Die Nächte werden länger, der Boden hat mehr Zeit zum Auskühlen, und die Mittagssonne steht schon deutlich tiefer als im Juni (DWD, Thema des Tages). Entsprechend länger braucht sie morgens, um Boden und Luft zu erwärmen. Wenn der Nebel aufreißt und sich der Himmel färbt, lohnt ein Blick nach Osten – warum er rot leuchtet, erklärt die Seite Morgenrot.
Tau, Reif und fliegende Fäden
Dieselbe Abkühlung macht morgens das Gras nass. Kühlen Grashalme, Autodächer oder Gartenmöbel in der Nacht unter den Taupunkt der umgebenden Luft ab, schlägt sich Wasserdampf direkt auf ihnen nieder: Strahlungstau. Er beginnt unmerklich – erst fühlt sich alles klamm an, dann bilden sich Tropfen. Fällt die Temperatur danach unter null, gefrieren die Tropfen zu „weißem Tau“ (DWD-Lexikon, Tauerscheinungen).
Frost kommt im Herbst zuerst am Boden an. Sinkt die Temperatur fünf Zentimeter über dem Boden unter 0 Grad, spricht man umgangssprachlich von Bodenfrost; für die klare Nacht zum 23. September 2026 erwartete der Wetterdienst ihn bereits gebietsweise, während die Luft darüber meist frostfrei bleiben sollte (DWD). Kommt Frost, bevor die Vegetationsperiode zu Ende ist, heißt er Frühfrost oder Herbstfrost; auf den Feldern kann er etwa Mais, Spätkartoffeln oder Rüben schaden (DWD-Lexikon, Frühfrost).
Altweibersommer: Wenn die Wiese glitzert
Zwischen Mitte September und Anfang Oktober stellt sich häufig eine beständige Hochdrucklage ein: tagsüber fast sommerlich, nachts kühl, morgens viel Tau und oft Strahlungsnebel. Der Wetterdienst nennt sie Altweibersommer. Typisch sind dann die feinen Fäden auf Wiesen und Zäunen: Junge Spinnen lassen sich an ihnen von aufsteigender warmer Luft forttragen und landen am Abend wieder. Nach einer taureichen Nacht glänzen die Fäden im Gegenlicht besonders deutlich.
Den Namen führt der Wetterdienst auf das alte Wort „weiben“ für weben zurück. Und schon im 17. Jahrhundert hießen die umherfliegenden Spinnfäden auch „fliegender Sommer“, wie das DWDS belegt. Im Volksglauben zählt der Altweibersommer zu den Lostagen, an denen man das Wetter der kommenden Wochen abzulesen hoffte (DWD-Lexikon, Lostage).
Holunder, Eiche, Lärche: der Herbst in drei Akten
Für den Deutschen Wetterdienst beginnt der Herbst, wenn die Natur es sagt. Der Frühherbst setzt mit den ersten reifen Holunderbeeren ein; dann reifen auch die Früchte von Weißdorn und Hunds-Rose, und die Herbstzeitlose blüht. Im Vollherbst fallen die ersten reifen Rosskastanien und Eicheln, und Rosskastanien, Birken und Buchen verfärben ihr Laub. Der Spätherbst beginnt, wenn sich die Stiel-Eiche verfärbt; jetzt werden die Lärchen gelb, und Birken und Buchen werfen ihre Blätter ab (Phänologischer Deutschlandkalender). Wenn schließlich auch die Eiche ihr Laub verliert, ist nach der phänologischen Uhr Winter.
Herbst heißt Ernte: Das althochdeutsche „herbist“ bedeutete Herbst und Ernte zugleich. Verwandt sind das englische „harvest“, lateinisch „carpere“ für pflücken und griechisch „karpós“ für Frucht. Das Wort lässt sich als „Zeit der Früchte“ oder „Zeit des Pflückens“ deuten (DWDS).
Trompeten über dem Nebel
Im Oktober und November ziehen die Kraniche über Deutschland; einer der größten Rastplätze Europas liegt bei Linum in Brandenburg. Ihre größten Sammelplätze vor dem gemeinsamen Abflug liegen in der Rügen-Bock-Region am vorpommerschen Bodden, an der unteren Oder, an der Mecklenburgischen Seenplatte und im Rhinluch. Bei günstigem Wetter brechen die Schwärme in den frühen Morgenstunden auf und ziehen mit rund 80 Kilometern pro Stunde nach Südwesten (NABU, Herbstzug der Kraniche). Ihr Trompeten hört man oft, bevor man die Keile am Himmel entdeckt.
Auch im Garten meldet sich der Herbst mit eigenen Stimmen. Der Hausrotschwanz bekräftigt seinen Revieranspruch noch einmal lautstark, bevor er in den Süden zieht (NABU). Das Rotkehlchen singt im Herbst und Winter weiter, sogar nachts, und bei ihm beherrschen auch die Weibchen den Gesang (NABU). Wann welche Art einsetzt, zeigt die Vogeluhr.
Herbstlicht: später, schräger, stürmischer
Mit jedem Herbsttag kommt das Licht später, und das Wetter wird rauer: Im Herbst wachsen die Temperatur- und Luftdruckunterschiede zwischen den warmen Subtropen und den kalten Polargebieten, was häufig zu Herbststürmen führt (DWD-Lexikon, Herbst). Den astronomischen Termin erklärt die Seite zum Herbstanfang auf feiertage-ferien.com; meteorologisch zählt der Wetterdienst den Herbst ab dem 1. September. Ende Oktober stellen wir die Uhren eine Stunde zurück, und die Morgen sind für einige Wochen wieder heller – mehr zur Zeitumstellung. Die Zeiten für Ihren Wohnort liefert unser Sonnenaufgangsrechner.
Nebelmorgen fotografieren – für den eigenen Gruß
- Früh los: Der Nebel hält sich meist nur bis zum Vormittag und löst sich vom Boden her auf.
- Tief gelegene Orte wählen: Senken, Bachtäler und feuchte Wiesen sammeln die kalte Luft.
- Gegen das Licht: Tautropfen und Spinnfäden leuchten, wenn die Sonne hinter ihnen steht.
- Ein klares Motiv: ein Baum, ein Zaunpfahl, eine Bank – im Nebel genügt eine einzige Form.
- Heller belichten: Handykameras machen Nebel gern grau. Tippen Sie auf eine helle Stelle im Bild oder erhöhen Sie die Belichtung ein wenig, dann bleibt das Weiß weiß.
Ein solches Foto mit zwei Zeilen Text ist oft persönlicher als jedes fertige Bild – etwa mit „Guten Morgen aus dem Nebel“ und einem Satz dazu, wie Ihr Tag beginnt.
Herbstgrüße zum Kopieren
Zwanzig Grüße für neblige, goldene und verregnete Morgen – zum Kopieren oder direkt für WhatsApp. Davor war Sommer, als Nächstes kommen die Wintergrüße; zum 3. Oktober gibt es eigene Grüße zum Tag der Deutschen Einheit.
Guten Morgen! Der Nebel hängt tief über den Wiesen. Ich wünsche dir warme Socken und einen Tag, der sich langsam lichtet.
HerzlichIn WhatsApp öffnenGuten Morgen! So viel Nebel heute: Meinen Kaffee habe ich am Duft gefunden.
LustigIn WhatsApp öffnenNebel löst sich auf, sobald die Sonne zu arbeiten beginnt. Fang einfach an, der Rest klärt sich. Guten Morgen!
MotivierendIn WhatsApp öffnenGuten Morgen. Tau auf jedem Grashalm, Stille über den Feldern – der Herbst zeigt, wie schön Langsamkeit sein kann.
BesinnlichIn WhatsApp öffnenEin Herbstmorgen, ein Schal, deine Hand in meiner – mehr brauche ich nicht. Guten Morgen, mein Schatz.
RomantischIn WhatsApp öffnenGuten Morgen! Ich schicke dir die Farben dieses Morgens: Gold, Rot und ein bisschen Nebelgrau.
HerzlichIn WhatsApp öffnenHerbst ist, wenn man im Dunkeln das Haus verlässt und kurz prüft, ob man versehentlich nachts aufgestanden ist. Guten Morgen!
LustigIn WhatsApp öffnenDie Bäume lassen los, was sie nicht mehr brauchen. Mach es heute wie sie. Guten Morgen!
MotivierendIn WhatsApp öffnenÜber dem Nebel rufen die Kraniche. Alles hat seine Zeit. Guten Morgen.
BesinnlichIn WhatsApp öffnenGuten Morgen! Heute Abend gehen wir zusammen durchs Laub, und du darfst die schönsten Kastanien behalten.
RomantischIn WhatsApp öffnenGuten Morgen! Laut Wetterbericht kommt heute die Sonne raus. Der Nebel weiß davon noch nichts.
LustigIn WhatsApp öffnenTaunasse Wiesen, kühle Luft, heißer Tee: einen Herbstmorgen zum Wohlfühlen!
HerzlichIn WhatsApp öffnenGuten Morgen! Ein grauer Morgen sagt nichts über den Nachmittag. Bleib dran, der Nebel lichtet sich.
MotivierendIn WhatsApp öffnenDie Spinnfäden glänzen im Gegenlicht, als hätte jemand die Wiese über Nacht bestickt. Einen stillen, schönen Morgen dir.
BesinnlichIn WhatsApp öffnenMein Herbstoutfit heute: Zwiebellook. Morgens fünf Schichten, mittags drei, abends wieder alle. Guten Morgen!
LustigIn WhatsApp öffnenGuten Morgen! Die Tage werden kürzer, für einen lieben Gruß reicht es immer.
HerzlichIn WhatsApp öffnenDu bist mein Sonnenstrahl, auch wenn draußen alles im Nebel liegt. Guten Morgen!
RomantischIn WhatsApp öffnenKragen hoch, Kopf auch: Guten Morgen und einen starken Start in den Herbsttag!
MotivierendIn WhatsApp öffnenGuten Morgen. Der Herbst erntet, was das Jahr gesät hat. Möge dir heute etwas Gutes in den Schoß fallen.
BesinnlichIn WhatsApp öffnenIch wünsche dir einen Herbsttag mit goldenem Licht, einer heißen Tasse in der Hand und einem Grund zum Lächeln.
HerzlichIn WhatsApp öffnen
Quellen
- Deutscher Wetterdienst, Thema des Tages: Phänomen Nebel – Teil 1: Der Strahlungsnebel (05.12.2024)
- Deutscher Wetterdienst, Thema des Tages: In den Nächten zeigt sich der Herbst (22.09.2026)
- Deutscher Wetterdienst, Wetter- und Klimalexikon: Taupunkt, Tauerscheinungen, Altweibersommer, Herbst
- NABU: Herbstzug der Kraniche (Stand 21.09.2026)
- NABU: Vogelporträts Hausrotschwanz und Rotkehlchen (Stand 2026)
- Deutscher Wetterdienst: Phänologischer Deutschlandkalender 1992–2020 (PDF); Lexikon Lostage und Frühfrost
- Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS), Etymologie nach Pfeifer: Herbst, Sommer (zu „fliegender Sommer“)
Häufige Fragen
Warum gibt es im Herbst morgens so oft Nebel?
Weil die Nächte lang und oft klar sind. Der Boden gibt Wärme ab, die Luft darüber kühlt bis zum Taupunkt aus, und der Wasserdampf bildet winzige Tröpfchen. Weht kaum Wind, bleibt der Nebel bis in den Vormittag liegen.
Wann löst sich Morgennebel auf?
Sobald die Sonne den Boden erwärmt und die Luftfeuchte unter 100 Prozent sinkt. Der Nebel löst sich dann vom Boden her auf. In Tälern und Senken, wo sich kalte Luft sammelt, dauert das oft deutlich länger.
Woher kommen die Spinnfäden im Herbst?
Von jungen Spinnen, die sich an ihren Fäden von warmer, aufsteigender Luft forttragen lassen. Am Abend, wenn die Luft ruhiger wird, landen sie wieder. Nach einer Nacht mit viel Tau glitzern die Fäden auf den Wiesen besonders deutlich.
Was ist der Unterschied zwischen Tau und Reif?
Tau ist flüssiges Wasser, das sich an abgekühlten Flächen niederschlägt. Reif entsteht, wenn Oberflächen unter den Gefrierpunkt auskühlen und der Wasserdampf direkt zu Eiskristallen wird. Gefrieren Tautropfen erst nachträglich, spricht der Wetterdienst von weißem Tau.