Tage & Jahreszeiten

Guten Morgen, Dezember! Grüße für lange Nächte und helle Gedanken

Für Dezembermorgen finden Sie hier 20 neue Sprüche und sechs Grußbilder – für Morgen, an denen die Sonne in vielen Städten erst nach 8 Uhr aufgeht. Dazu erfahren Sie, warum es bis Silvester morgens immer später hell wird, obwohl die Tage schon wieder wachsen, woher Namen wie Heiligmonat und Julmond stammen und was hinter Lucia-Regel und Weihnachtstauwetter steckt.

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Leicht verschneite Dächer einer Altstadt zur blauen Stunde vor Sonnenaufgang, aus den Schornsteinen steigt Rauch, einige Fenster leuchten warm
KI-generiert

Der Dezember hat die längsten Nächte des Jahres. Morgens ist es dunkel, wenn die ersten Busse fahren, und manchmal wird es den ganzen Tag nicht richtig hell. Gleichzeitig ist kaum ein Monat so voller Lichter: in den Fenstern, auf den Märkten, am Adventskranz. Ein Dezembergruß darf deshalb beides sein – ehrlich über die Dunkelheit und voller Wärme.

Der späteste Morgen des Jahres

Im Dezember geht die Sonne in vielen Städten erst nach 8 Uhr auf, und daran ändert auch der kürzeste Tag nichts. Um den 21. Dezember beginnt der astronomische Winter – den genauen Termin nennt die Seite zum Winteranfang. Danach werden die Tage zwar wieder länger, zunächst aber nur am Abend: Der früheste Sonnenuntergang liegt schon in der ersten Dezemberhälfte, der späteste Sonnenaufgang erst um den Jahreswechsel. In Hamburg geht die Sonne Ende Dezember gegen 8:35 Uhr auf, in München gegen 8:05 Uhr. Warum das so ist, erklärt die Seite Sonnenaufgang.

Sonne im Dezember 2026: Aufgang und Untergang am 1. und 31. Dezember
StadtAufgang 1.Untergang 1.Aufgang 31.Untergang 31.Tageslänge
Hamburg08:1316:0408:3616:097:51 Std. → 7:33 Std.
Berlin07:5415:5608:1716:018:02 Std. → 7:44 Std.
Köln08:1316:2908:3516:358:16 Std. → 8:00 Std.
München07:4316:2208:0416:298:39 Std. → 8:25 Std.
Wien07:2416:0207:4516:098:39 Std. → 8:25 Std.
Zürich07:5216:3708:1316:448:45 Std. → 8:31 Std.

Uhrzeiten in MEZ bzw. MESZ (gilt in Deutschland, Österreich und der Schweiz), berechnet nach dem Verfahren des NOAA-Solarrechners; Abweichungen um etwa eine Minute sind möglich. Für Ihren Ort und jeden Tag: Sonnenaufgang berechnen.

Hinzu kommt das Wetter. Mit durchschnittlich 42 Sonnenstunden in den Jahren 1991 bis 2020 ist der Dezember der trübste Monat des Jahres. Die Wintersonne steht so tief, dass sie Nebel- und Hochnebelfelder kaum noch auflösen kann, und in Frankfurt ist der kürzeste Tag nur 8 Stunden und 3 Minuten lang (DWD). Wer morgens im Dunkeln zur Arbeit fährt, darf sich über jede beleuchtete Fensterbank freuen.

Einen Lichtblick bietet der Himmel selbst: Mitte Dezember haben die Geminiden ihr Maximum, 2023 zum Beispiel am 14. Dezember, mit durchschnittlich 30 bis 60 Sternschnuppen pro Stunde. Ihr Material stammt vom Asteroiden (3200) Phaethon, und anders als die Perseiden im August lassen sie sich schon am Abend beobachten (DWD). Und in der Natur ist der Winter längst da: Im phänologischen Kalender beginnt er, wenn die Stieleichen ihr Laub abgeworfen haben (DWD-Glossar).

Vom Heiligmonat zum Julmond

Der Dezember war im altrömischen Kalender der zehnte Monat, daher sein Name von lateinisch decem, zehn; den Namen behielt er, als er zum zwölften wurde. Im Althochdeutschen hieß er heilagmānōd, Heiligmonat – so steht er auch in Einhards Liste Karls des Großen. Im 15. Jahrhundert wurde dieser Name vom „Christmond“ verdrängt; daneben gab es Winter-, Hart-, Schlacht- und Wolfmonat (DWDS). Den Christmonat verzeichnet auch das Grimmsche Wörterbuch, mit dem dänischen Gegenstück christmaaned.

Der „Julmond“, den der Duden als veraltet führt, erinnert an ein Wort aus dem Norden: Jul heißt das Weihnachtsfest auf Schwedisch und Dänisch, und im östlichen Norddeutschland nannte man es nach dem Grimmschen Wörterbuch ebenfalls so.

Lichtblicke zum Verschicken

Ein „Hallo Dezember!“ zum Monatsanfang, ein Lichtblick für frostige Scheiben und kurze Tage – Grüße, die wärmen, ohne schon „Frohe Weihnachten“ zu sagen.

Ton
Länge

  • Der Dezember ist dunkel, doch jeder Gruß macht ihn heller. Hier ist meiner.

    Herzlich
  • Um acht noch dunkel? Das ist kein Verschlafen, das ist winterliches Mitdenken.

    Lustig
  • Die Tage sind kurz, deine Möglichkeiten nicht. Nutz das Licht, das da ist.

    Motivierend
  • Im Dezember beginnt der Morgen leise. Vielleicht ist das seine Botschaft: Man muss nicht laut sein, um da zu sein.

    Besinnlich
  • Wenn draußen der Frost glitzert, wärmt mich der Gedanke an dich schon vor dem ersten Tee.

    Romantisch
  • Frost an den Zweigen, Kakao in der Hand und ein lieber Gruß von mir: So darf dein Dezembermorgen aussehen.

    Herzlich
  • Die Sonne steht im Dezember spät auf und geht früh schlafen. Ich finde, sie hat den Winter verstanden.

    Lustig
  • Bald werden die Tage wieder länger. Jeder Morgen bringt ein Stück Licht zurück.

    Motivierend
  • Die Barbarazweige auf der Fensterbank zeigen: Auch im Winter kann etwas aufblühen. Ich wünsche dir so einen Morgen.

    Besinnlich
  • Mit dir ist sogar der kürzeste Tag des Jahres lang genug zum Glücklichsein. Guten Morgen, Schatz.

    Romantisch
  • Hallo Dezember! Ich hoffe, du hast heute warme Hände und ein helles Fenster.

    Herzlich
  • Mütze auf, Schal um, Handschuhe an – und dann merke ich, dass der Schlüssel noch drinnen liegt. Guten Morgen!

    Lustig
  • Das Jahr ist fast vorbei. Was du heute noch tust, zählt trotzdem – vielleicht sogar besonders.

    Motivierend
  • Schnee macht die Welt leiser. Vielleicht ist heute ein guter Tag, selbst ein wenig leiser zu sein.

    Besinnlich
  • Wer im Dezember vor Sonnenaufgang losfährt, bekommt von mir heute einen Becher Mut mit auf den Weg.

    Herzlich
  • Die Nächte sind lang, doch ein Morgen mit dir macht jede Dunkelheit wett.

    Romantisch
  • Mein Dezembermorgen in drei Schritten: aufwachen, Licht an, erschrecken, wie dunkel es noch ist.

    Lustig
  • Ein frostiger Morgen macht die Luft klar. Nimm diese Klarheit mit in deinen Tag.

    Motivierend
  • Am Ende des Jahres zählt nicht, wie viel du geschafft hast, sondern wie oft du freundlich warst.

    Besinnlich
  • Hallo Dezember! Dunkel bist du, aber auch gemütlich. Einen warmen Start in den Tag!

    Herzlich

Lucia, Thomas und das Tauwetter

„Luzen macht den Tag stutzen.“ Dieser Spruch zum Luciatag am 13. Dezember steht in Wanders Deutschem Sprichwörter-Lexikon (1867–1880), Bd. 2, Sp. 247, „Lucia“ Nr. 2. Wander erklärt, der Tag werde „im Volksmunde noch immer zur Bezeichnung des kürzesten Tags gebraucht“. Heute wirkt das seltsam, denn der kürzeste Tag liegt gut eine Woche später.

Warum Lucia einmal den kürzesten Tag hatte: Der alte julianische Kalender war dem Sonnenjahr über die Jahrhunderte davongelaufen. Mit der gregorianischen Kalenderreform von 1582 verschoben sich die Daten um gut zehn Tage, wie der Deutsche Wetterdienst am Beispiel der Siebenschläferregel erklärt. Vor der Reform lag der 13. Dezember deshalb ganz in der Nähe des kürzesten Tages – und die alte Regel stimmte.

„Bald dreht Thomas den Seiger um.“ Wander, Bd. 4, Sp. 1154, „Thomas“ Nr. 3, aus Schlesien. „Seiger“ ist ein altes Wort für die Uhr (Grimm). Gemeint ist der Thomastag am 21. Dezember: Bald ist der kürzeste Tag erreicht, dann geht es wieder aufwärts.

„Grüne Weihnachten, weiße Ostern.“ Wander, Bd. 4, Sp. 82, „Weihnachten“ Nr. 6. Die erste Hälfte ist erstaunlich verlässlich: In der Weihnachtszeit strömt laut DWD mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 bis 70 Prozent milde Atlantikluft heran und lässt den Schnee tauen. Dieses Weihnachtstauwetter trifft weit öfter zu als etwa die Eisheiligen. Für die Prophezeiung über Ostern gilt dagegen, was der Wetterdienst über Bauernregeln generell sagt: Für Vorhersagen sind sie nicht zuverlässig genug.

„Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt ein fruchtbares Jahr mit reichlichem Klee.“ Wander, Bd. 1, Sp. 566, „December“ Nr. 1. Hier steckt Erfahrung aus dem Ackerbau: Schnee und Frost schützen die Wintersaat, während ein milder, nasser Dezember sie ausspülen oder zu früh keimen lassen kann, schreibt der DWD.

Kirschzweige mit ersten weißen Blüten in einer Glasvase auf der Fensterbank, draußen ein verschneiter Garten; Schrift: „Guten Morgen! Auch im Winter blüht etwas auf“
Dezember: Barbarazweige am FensterJPGWebPStatusEigener Text
Kleines hölzernes Vogelhäuschen hängt an einem verschneiten Tannenzweig bei Sonnenaufgang, ein paar Sonnenblumenkerne im frischen Schnee; Schrift: „Hallo Dezember! Ein frostig-fröhlicher Gruß“
Dezember: Vogelhäuschen im SchneeJPGWebPStatusEigener Text
Zugefrorener Teich mit bereiftem Schilf bei Sonnenaufgang, rosa-violetter Winterhimmel spiegelt sich im Eis; Schrift: „Guten Morgen! Die Sonne lässt sich Zeit“
Dezember: Zugefrorener TeichJPGWebPStatusEigener Text
Kugelige Misteln in der kahlen Krone einer hohen Pappel als Silhouette vor goldenem Winterhimmel bei Sonnenaufgang; Schrift: „Guten Morgen! Ein kleiner Glücksbringer für dich“
Dezember: Misteln in der PappelJPGWebPStatusEigener Text
Tief stehende Wintersonne über verschneiten Feldern, ein kahler Baum wirft einen langen blauen Schatten; Schrift: „Guten Morgen! Jeder Tag bringt Licht zurück“
Dezember: Wintersonne über dem FeldJPGWebPStatusEigener Text
Verschneite, kurvige Landstraße zwischen Tannen bei Sonnenaufgang, frische Reifenspuren im Schnee und rosa Licht auf den Baumwipfeln; Schrift: „Schönen Dezember! Komm gut an, wo du hinwillst“
Dezember: Straße im NeuschneeJPGWebPStatusEigener Text

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Advent, Nikolaus, Weihnachten, Silvester

Für die Feste des Monats gibt es eigene Seiten: Grüße für die vier Adventssonntage stehen unter Guten Morgen Advent, für den 6. Dezember unter Guten Morgen Nikolaus und für die Feiertage unter Guten Morgen Weihnachten. Termine und Bräuche zu Heiligabend sammelt feiertage-ferien.com; alles zu Silvester und den Rauhnächten steht auf guten-rutsch.com.

Zurück zum November oder weiter ins neue Jahr mit dem Januar; Bilder für die ganze kalte Jahreszeit zeigt Guten Morgen Winter.

Quellen

Häufige Fragen

Wie wahrscheinlich sind weiße Weihnachten?

Im Flachland, etwa im Rheinland und im Ruhrgebiet, liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Schneedecke an allen drei Tagen vom 24. bis 26. Dezember laut Deutschem Wetterdienst bei höchstens zehn Prozent. In den Hochlagen der Alpen und des südlichen Bayerischen Waldes sind es über 90 Prozent.

Welche Bauernregel gibt es für Silvester?

„Friert zu Silvester Berg und Tal, geschieht es dieses Jahr das letzte Mal“ – diese augenzwinkernde Regel nennt der Deutsche Wetterdienst in seiner Sammlung von Dezemberregeln. Sie stimmt immer, denn am nächsten Tag beginnt ein neues Jahr.

Was schreibe ich im Dezember, wenn Weihnachten noch nicht da ist?

Einen Gruß, der zur Jahreszeit passt, ohne vorzugreifen, etwa: „Guten Morgen! Draußen ist es noch dunkel, aber ich schicke dir schon mal ein Licht.“ Für die Adventssonntage, den Nikolaustag und die Feiertage gibt es auf dieser Website eigene Seiten mit passenden Grüßen.

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    Grüße zum Wochenstart und woher der Montag seinen Namen hat.

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    Grüße für den Dienstag und der Gott hinter dem Namen.

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    Bergfest-Grüße für die Wochenmitte.

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    Grüße zum Tag der Arbeit.