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Guten Morgen in 50 Sprachen – mit Aussprache

„Guten Morgen“ heißt auf Englisch „Good morning“, auf Französisch „Bonjour“, auf Italienisch „Buongiorno“, auf Spanisch „Buenos días“ und auf Türkisch „Günaydın“. Die Tabelle zeigt 50 Sprachen mit Originalschrift, einer Aussprachehilfe für Deutschsprachige und Hinweisen zu Tageszeit und Höflichkeit – geprüft mit PONS, Langenscheidt und weiteren Wörterbüchern.

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Blick aus einem Flugzeugfenster auf ein Wolkenmeer bei Sonnenaufgang, die weiße Tragfläche leuchtet golden
KI-generiert

Fast jede Sprache hat einen Gruß für den Morgen – aber nicht jede einen eigenen. Im Französischen und Polnischen wünscht man sich wörtlich einen guten Tag, im Armenischen „gutes Licht“, im Georgischen einen „Morgen des Friedens“. Die Tabelle zeigt 50 Sprachen; über das Suchfeld finden Sie eine Sprache oder einen Gruß sofort.

„Guten Morgen“ in 50 Sprachen – mit Aussprache und Hinweis zur Tageszeit
SpracheMorgengrußAusspracheHinweis
AfrikaansGoeie môreCHUI-je MOO-re„Môre“ heißt wie im Deutschen „Morgen“ und „morgen“
AlbanischMirëmëngjesmi-re-men-DJESIn einem Wort geschrieben; ë klingt wie ein dumpfes e
Arabischصباح الخير (ṣabāḥ al-ḫair)sa-BAAH al-CHEIRAntwort: صباح النور (ṣabāḥ an-nūr), wörtlich „Morgen des Lichts“
ArmenischԲարի լույս (bari luys)BA-ri LUJSWörtlich „gutes Licht“
BaskischEgun one-gun onWörtlich „guter Tag“
BosnischDobro jutroDOB-ro JUT-roGleich lautend im Kroatischen und Serbischen
BulgarischДобро утро (Dobro utro)dob-RO UT-roBetont wird „dobro“ auf der zweiten Silbe
Chinesisch (Mandarin)早上好 (zǎoshang hǎo)DSAU-schang HAUKürzer und vertraut: 早 (zǎo) oder 早安 (zǎo’ān)
DänischGodmorgengo-MOO-enHeute zusammengeschrieben
EnglischGood morninggud MOR-ningBeim ersten Treffen am Morgen; förmlich auch zum Abschied am Vormittag
EsperantoBonan matenonBO-nan ma-TE-nonSteht wie „guten Morgen“ im Akkusativ
EstnischTere hommikustTE-re HOM-mi-kust„Tere“ allein heißt „hallo“
FinnischHyvää huomentaHÜ-wää HUO-men-taKurz und vertraut: „Huomenta!“
FranzösischBonjourbõ-SCHURGilt den ganzen Tag; abends sagt man „bonsoir“
Georgischდილა მშვიდობისა (dila mshvidobisa)DI-la msch-wi-do-BI-saWörtlich „Morgen des Friedens“
GriechischΚαλημέρα (kaliméra)ka-li-ME-raFür die Morgenstunden; nachmittags und abends „Καλησπέρα“ (kalispéra)
Hebräischבוקר טוב (boker tov)BO-ker TOWTraditionelle Antwort: בוקר אור (boker or), „Morgen des Lichts“
Hindiसुप्रभात (suprabhāt)su-pra-BHAATGehoben; im Alltag grüßt man meist mit नमस्ते (namaste)
IndonesischSelamat pagise-LA-mat PA-giUmgangssprachlich kurz: „Pagi!“
IsländischGóðan daginnGOU-than DAI-jinWörtlich „guten Tag“, auch morgens üblich; ð wie „th“ im englischen „this“
ItalienischBuongiornobuon-DSCHOR-noAm Vormittag; ab dem Nachmittag „buonasera“
Japanischおはようございます (ohayō gozaimasu)o-ha-JOO go-sai-massHöflich; in Familie und Freundeskreis „おはよう“ (ohayō)
KatalanischBon diabon DI-aWörtlich „guter Tag“; nachmittags „bona tarda“
Koreanisch안녕하세요 (annyeonghaseyo)an-njong-ha-SE-joAllgemeiner Gruß zu jeder Tageszeit; nach dem Aufstehen höflich: 안녕히 주무셨어요? („Haben Sie gut geschlafen?“)
KroatischDobro jutroDOB-ro JUT-ro„Svima Vama dobro jutro!“ heißt „Guten Morgen allerseits!“
LettischLabrītlab-RIITIn einem Wort, aus „labs rīts“ („guter Morgen“)
LitauischLabas rytasLAA-bas RII-tas„Labas“ allein heißt „hallo“
LuxemburgischGudde MoienGU-de MOI-enKurz „Moien!“ – auch als „hallo“ und „guten Tag“ gebräuchlich
MaltesischBonġuBON-dschuAus dem französischen „bonjour“ entlehnt
MazedonischДобро утро (Dobro utro)DOB-ro UT-roGruß für die Zeit vor dem Mittag
NiederländischGoedemorgenchu-de-MOR-chenLocker: „Goeiemorgen“ oder nur „Morgen!“
NorwegischGod morgengu MOO-ernUmgangssprachlich „morn“, auch zum Abschied
Persischصبح بخیر (sobh be-xejr)SOBH be-CHEIRNach dem Vorbild des arabischen Grußes gebildet
PolnischDzień dobrydschenj DOB-ryWörtlich „Guten Tag“ und morgens wie nachmittags üblich; abends „dobry wieczór“
PortugiesischBom diabõ DI-a, in Brasilien bõ DSCHI-aAm Vormittag; nachmittags „boa tarde“
RumänischBună dimineațaBU-ne di-mi-NJA-tsa„ă“ klingt wie ein dumpfes e, „ț“ wie „z“ in „Zeit“
RussischДоброе утро (Dobroje utro)DOB-ra-je UT-raAuch: „С добрым утром!“ (S dobrym utrom)
SchwedischGod morgongu-MOR-ronLocker: „Morrn!“
SerbischДобро јутро (Dobro jutro)DOB-ro JUT-roWird kyrillisch und lateinisch geschrieben
SlowakischDobré ránoDOB-reh RAA-noAls allgemeiner Tagesgruß: „Dobrý deň“
SlowenischDobro jutroDOB-ro JUT-roGeschrieben wie im Kroatischen
SpanischBuenos díasBUE-nos DI-asAm Vormittag; am Río de la Plata auch „buen día“
SwahiliHabari ya asubuhiha-BA-ri ja a-su-BU-hiWörtlich „Neuigkeiten des Morgens“
Thaiอรุณสวัสดิ์ (arun sawat)a-RUN sa-WATGehoben; im Alltag „สวัสดี“ (sawatdi) mit „khrap“ (Männer) oder „kha“ (Frauen)
TschechischDobré ránoDOB-reh RAA-noFörmlicher Tagesgruß: „Dobrý den“
TürkischGünaydıngü-nai-DINGruß für den Morgen; das letzte i hat keinen Punkt und klingt dumpf
UkrainischДоброго ранку (Dobroho ranku)DOB-ro-ho RAN-kuAuch: „Добрий ранок“ (Dobryj ranok)
UngarischJó reggeltJOO REG-geltFörmlich „Jó reggelt kívánok“ („ich wünsche“); laut Wiktionary bis etwa 9 Uhr
VietnamesischChào buổi sángtschau bui SAANGWörtliche Übersetzung; im Alltag eher „chào“ oder die Frage, ob man gut geschlafen hat
WalisischBore daBO-re DAA„Bore“ heißt „Morgen“, „da“ heißt „gut“

So lesen Sie die Aussprache: Großbuchstaben markieren die betonte Silbe, wo sie deutlich ist. „ch“ klingt wie in „ach“, „sch“ wie in „Schule“, „dsch“ wie in „Dschungel“, „õ“ ist ein nasales o wie in „Bonbon“. Die Umschrift in Klammern folgt den gängigen Wörterbüchern; sie ist keine Lautschrift.

Europäische Nachbarn: von „Moien“ bis „dobré ráno“

Rund um Deutschland klingt der Morgengruß oft vertraut. Niederländisch „goedemorgen“, dänisch „godmorgen“ und schwedisch „god morgon“ sind enge Verwandte des deutschen „guten Morgen“; das englische Wiktionary führt sie als parallele Bildungen. Im Westfriesischen heißt es „goemoarn“. In Luxemburg ist aus dem Wort für „Morgen“ sogar ein Allzweckgruß geworden: „Moien!“ heißt dort auch „hallo“ und „guten Tag“, ausführlicher sagt man „Gudde Moien“.

Im Westen und Osten rückt der ganze Tag in den Blick. Das französische „bonjour“ ist nach dem Larousse ein Gruß für die Zeit „pendant la journée“, also tagsüber; erst am Abend wechselt man zu „bonsoir“. Ganz ähnlich das Polnische: „Dzień dobry“ heißt wörtlich „Guten Tag“ und ist laut dem Großen Wörterbuch der polnischen Akademie die höfliche Formel zum Begrüßen – morgens wie nachmittags. Tschechen und Slowaken unterscheiden genauer: „dobré ráno“ für den Morgen, „dobrý den“ bzw. „dobrý deň“ als förmlicher Tagesgruß.

In der Schweiz kommt neben Französisch und Italienisch das Rätoromanische hinzu, dort wünscht man „bun di“. Im deutschen Sprachraum selbst reicht die Spanne von „Moin“ bis „Grüß Gott“ – mehr dazu auf der Seite Moin, Servus, Grüß Gott.

Weltsprachen: Grüße mit fester Antwort

In manchen großen Sprachen gehört zum Morgengruß eine feste Antwort. Wer auf Arabisch „ṣabāḥ al-ḫair“ wünscht, einen „Morgen des Guten“, bekommt „ṣabāḥ an-nūr“ zurück – einen „Morgen des Lichts“. Im Hebräischen lautet die traditionelle Antwort auf „boker tov“ ebenfalls „Morgen des Lichts“, „boker or“; heute antworten viele einfach mit „boker tov“.

Spanisch und Portugiesisch wünschen wörtlich „gute Tage“ und „guten Tag“: „buenos días“, „bom dia“. Laut dem Diccionario panhispánico de dudas der Real Academia Española ist „buenos días“ die allgemeine Grußformel für den Vormittag. Vor allem am Río de la Plata hört man auch „buen día“, das in vielen Gegenden zugleich als Abschied dient. In Brasilien klingt das d in „bom dia“ meist wie „dsch“.

Im Chinesischen genügt unter Bekannten ein knappes „zǎo!“, ausführlicher ist „zǎoshang hǎo“. Auf Kantonesisch grüßt man mit „zou san“ (早晨), einem Wort, das zugleich den frühen Morgen bezeichnet. Im Japanischen entscheidet die Höflichkeit: „ohayō gozaimasu“ gegenüber Vorgesetzten und Fremden, „ohayō“ in Familie und Freundeskreis – das Wort geht auf eine Form von „früh“ zurück. Hindi kennt mit „suprabhāt“ einen gehobenen Morgengruß; im Alltag grüßt man meist mit „namaste“, das zu fast jeder Gelegenheit passt.

Koreanisch grüßt am Morgen meist mit dem allgemeinen „annyeonghaseyo“, sinngemäß „Geht es Ihnen gut?“. Nach dem Aufstehen fragt man höflich: „annyeonghi jumusyeosseoyo?“ – „Haben Sie gut geschlafen?“.

Gruß und Tageszeit: Bis wann sagt man „buongiorno“?

Eine feste Uhrzeit nennen die großen einsprachigen Wörterbücher nicht. Sie sprechen von Tageszeiten – Vormittag, Nachmittag, Abend –, und die fallen je nach Gegend unterschiedlich lang aus. Die Übersicht zeigt, was die maßgeblichen Wörterbücher sagen:

Morgengruß und Folgegruß nach maßgeblichen Wörterbüchern
SpracheAm MorgenSpäter am TagQuelle
Italienischbuongiorno – im Lauf des Vormittagsbuonasera – nachmittags und abends, in der Toskana schon ab dem frühen NachmittagTreccani
Spanischbuenos días – am Vormittagbuenas tardes, später buenas nochesRAE, Wiktionary
Französischbonjour – tagsüberbonsoir – am AbendLarousse
Portugiesischbom dia – am Morgen, auch zum Abschiedboa tarde, boa noitePriberam, Wiktionary
Griechischκαλημέρα – in den Morgenstundenκαλησπέρα – nachmittags und abendsWörterbuch Triantafyllidis
Polnischdzień dobry – ohne festgelegte Tageszeitdobry wieczór – am AbendWSJP, Wiktionary
Ungarischjó reggelt (kívánok) – bis etwa 9 Uhrjó napot (kívánok)Wiktionary

Im Japanischen gilt „ohayō“ dem ersten Treffen des Tages. In Nachtschichten oder in der Unterhaltungsbranche hört man es deshalb auch am Nachmittag oder Abend. Für das Deutsche gibt es ebenfalls keine feste Grenze; Antworten darauf finden Sie unter Bis wann sagt man „Guten Morgen“?

Höflichkeitsformen: förmlich, vertraut und mit Antwort

Viele Sprachen haben neben dem vollen Gruß eine kurze, vertraute Form. Finnen sagen unter sich „Huomenta!“ statt „Hyvää huomenta“, Schweden „Morrn!“, Niederländer „Morgen!“, Indonesier „Pagi!“. Im Norwegischen hat sich „morn“ so weit vom Morgen gelöst, dass es auch zum Abschied taugt. Auf Spanisch ist das knappe „¡Buenas!“ ein lockerer Gruß zu jeder Tageszeit.

Umgekehrt machen einige Sprachen den Wunsch ausdrücklich. Im Ungarischen heißt der förmliche Gruß „Jó reggelt kívánok“ – „einen guten Morgen wünsche ich“; „jó reggelt“ allein passt förmlich wie vertraut. Russisch kennt neben „dobroje utro“ auch „s dobrym utrom!“. Im Koreanischen entscheidet die Endung: „annyeonghaseyo“ ist höflich, aber alltäglich, „annyeonghasimnikka“ die förmliche Form. Im Thailändischen hängen Männer ein höfliches „khrap“ an, Frauen ein „kha“. Wer gleich eine ganze Gruppe grüßen möchte, findet dazu Formulierungen unter Guten Morgen an alle.

Manche Morgengrüße taugen auch zum Abschied. Das englische „good morning“ verwendet man laut Wiktionary, eher förmlich, auch beim Gehen am Vormittag. Das portugiesische „bom dia“ ist nach dem Wörterbuch Priberam ein Gruß zur Ankunft wie zum Abschied. Auf Französisch verabschiedet man sich dagegen nicht mit „bonjour“, sondern wünscht „bonne journée“. Wie viel der Gruß im Alltag zählt, zeigt eine griechische Redensart, die das Wörterbuch Triantafyllidis verzeichnet: Wer sich zerstritten hat, hat „sogar das Kalimera gestrichen“.

„Na, guten Morgen!“ gibt es auch anderswo. Im Deutschen kann „guten Morgen“ Staunen ausdrücken, oft über jemanden, der etwas spät bemerkt. Das türkische Wörterbuch der Türk Dil Kurumu verzeichnet für „günaydın“ genau diese spöttische Bedeutung: „Hast du es erst jetzt gemerkt?“. Das Wiktionary kennt sie auch für das hebräische „boker tov“. Und im Italienischen sagt man in der Familie ironisch „questo è il buongiorno!“, wenn jemand gleich nach dem Aufstehen zu schimpfen beginnt.

Guter Tag, gutes Licht: Was die Grüße wörtlich sagen

Wörtlich übersetzt wünschen sich viele Sprachen gar keinen guten Morgen, sondern einen guten Tag: „bonjour“, „buongiorno“, „bom dia“, „bon dia“, „καλημέρα“, das baskische „egun on“ und das isländische „góðan daginn“. Das griechische Gegenstück für den Abend, „kalispéra“, ist aus „kalí espéra“ zusammengezogen, „guter Abend“. Das türkische „günaydın“ verbindet „gün“ (Tag) mit „aydın“ (hell) und ist eine junge Bildung aus den 1910er-Jahren. Andere Sprachen wünschen Licht oder Frieden: Armenier sagen „gutes Licht“, Georgier „Morgen des Friedens“. Das persische „sobh be-xejr“ ist dem arabischen Gruß nachgebildet, das maltesische „bonġu“ aus dem französischen „bonjour“ entlehnt.

Manche Grüße sind eigentlich Fragen. Das Swahili-„habari ya asubuhi“ erkundigt sich nach den „Neuigkeiten des Morgens“, das koreanische „annyeonghaseyo“ nach dem Wohlbefinden. Im Vietnamesischen gilt „chào buổi sáng“ laut Wiktionary als bloße Übersetzung; im Alltag fragt man eher, ob jemand gut geschlafen hat, oder sagt einfach „chào“.

Auch die Grammatik verrät die Herkunft. Das deutsche „guten Morgen“ steht im Akkusativ, weil es aus einem Wunsch verkürzt ist; das Wiktionary führt es auf „Gott gebe euch einen guten Morgen“ zurück. Im Akkusativ stehen auch das Esperanto-„bonan matenon“ und das ungarische „jó reggelt“, das Finnische setzt den Partitiv. Woher der deutsche Gruß stammt, erklärt die Seite Was „Guten Morgen“ bedeutet.

Zusammen, getrennt, mit Bindestrich: kleine Schreibregeln

Bei der Schreibung gehen die Sprachen eigene Wege. Im Italienischen ist „buongiorno“ in einem Wort verbreitet, doch Treccani nennt die getrennte Form „buon giorno“ sogar die häufigere, und auch PONS führt sie; gleichbedeutend ist „buondì“. Dänisch schreibt „godmorgen“ zusammen, die getrennte Form gilt laut Wiktionary als veraltet. Schwedisch kennt beides, „god morgon“ und „godmorgon“, Lettisch und Albanisch schreiben ihren Gruß ohnehin in einem Wort: „labrīt“, „mirëmëngjes“.

Im Portugiesischen trennt der Bindestrich Gruß und Hauptwort: Man sagt „bom dia“, das „bom-dia“ als freundliche Begrüßung ist für das Wörterbuch Priberam ein eigenes Substantiv. Und während man in Spanien stets im Plural grüßt – „buenos días“, wörtlich „gute Tage“ –, genügt am Río de la Plata ein einziger Tag: „buen día“.

Grüße in anderer Schrift richtig verschicken

Ein Gruß in der Muttersprache des Empfängers kommt gut an, wenn er richtig geschrieben ist. Akzente und Sonderzeichen gehören dazu: Im türkischen „günaydın“ steht am Ende ein i ohne Punkt, im polnischen „dzień“ ein ń, im rumänischen „bună dimineața“ ein ț. Am sichersten kopieren Sie den Gruß direkt aus der Tabelle.

Arabisch, Hebräisch und Persisch schreibt man von rechts nach links. Gemischt mit deutschem Text kann die Reihenfolge der Wörter in Nachrichten durcheinandergeraten; setzen Sie den Gruß deshalb in eine eigene Zeile. Als Überschrift auf einer Karte eignen sich Grüße in lateinischer Schrift wie „Buongiorno!“ oder „Günaydın!“ am besten – gestalten können Sie sie im Grußkarten-Generator. Fertige deutsche Nachrichten finden Sie unter WhatsApp-Grüße, und für den Abend gibt es Gute Nacht in anderen Sprachen.

Quellen

Häufige Fragen

Wie sagt man „Guten Morgen an alle“ in anderen Sprachen?

Französisch „Bonjour tout le monde !“, Niederländisch „Goede morgen, allemaal!“, Griechisch „Καλημέρα σε όλους!“ (kaliméra se ólous), Rumänisch „Bună dimineața tuturor!“ und Türkisch „Cümleten günaydın!“ – so verzeichnen es PONS und Langenscheidt.

Sagt man in Frankreich „bon matin“?

Kaum. In Frankreich gilt „bonjour“ den ganzen Tag; „bon matin“ ist laut Wiktionary vor allem in Kanada und einigen Gegenden der USA gebräuchlich. Zum Abschied wünscht man dagegen oft „bonne journée“ – einen schönen Tag.

Wie schreibe ich „Günaydın“ ohne türkische Tastatur?

Das letzte i hat im Türkischen keinen Punkt: günaydın. Auf deutschen Tastaturen fehlt dieser Buchstabe, am einfachsten kopieren Sie den Gruß aus der Tabelle. Bei vielen Telefon-Tastaturen erscheint das ı, wenn Sie die i-Taste etwas länger gedrückt halten.

Warum fehlen manche Sprachen wie Kurdisch?

Für Kurdisch verzeichnen die Wörterbücher je nach Dialekt mehrere Morgengrüße, die wir nicht in einer zweiten unabhängigen Quelle sicher prüfen konnten. In die Tabelle kommt nur, was sich belegen lässt – lieber weniger Sprachen als ein falscher Gruß.

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